Kosten und Beitrags­­entwicklung der PKV.

Kosten berechnen

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Die Berech­­nung der Kosten basiert auf bestimm­­ten Größen.

Einfluss des Berufs

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Der Beruf hat ebenfalls Einfluss auf die Kosten einer PKV.

Entwicklung

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Durchschnittlich steigen die Beiträge jährlich um 3,8 %.

Kosten im Alter

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Steigen die Kosten, können diese reduziert werden.

Private Kranken­­versicherung: Die Kosten im Überblick

In der privaten Krankenversicherung orientieren sich die Kosten an den gewünschten Leistungen und Ihrem Alter. Für einen sehr guten Schutz zahlt ein 35-Jähriger zwischen 326 Euro und 592 Euro monatlich, wie ein Vergleich des Wirtschaftsmagazins Focus-Money zeigt.

Aufgrund der großen Preisunterschiede von mehreren Hundert Euro sollten Sie vor der Wahl Ihrer privaten Krankenversicherung verschiedene Angebote miteinander vergleichen. So finden Sie die Versicherung mit dem für Sie besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beitragsberechnung

Wie werden die Kosten eines PKV-Tarifs berechnet?

Sowohl die gesetzlichen Krankenkassen als auch die privaten Krankenversicherer können ihre Beiträge etwa aufgrund höherer Gesundheitskosten anpassen. In den letzten zehn Jahren stiegen die durchschnittlichen Beitragseinnahmen in beiden Gesundheitssystemen beispielsweise um rund drei Prozent pro Jahr. Damit die Beiträge im Alter nicht unkontrolliert anschwellen, bauen die privaten Versicherer zudem Rücklagen auf, mit denen Prämienanpassungen abgefedert werden.

Wie viel die private Krankenversicherung kostet, richtet sich vor allem nach:

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PKV Kosten berechnen

Die PKV wird umso günstiger, je höher der von Ihnen vereinbarte Selbstbehalt ist. Mit ihm legen Sie einen bestimmten Betrag Ihrer jährlichen Krankheitskosten fest, den Sie selbst übernehmen. Wählen Sie dabei unbedingt eine Selbstbeteiligung, die Sie jederzeit im Falle einer umfangreichen Behandlung auf einen Schlag zahlen können.

Manche Versicherer bieten zudem private Krankenversicherungen mit Beitragsrückgewähr an. Nehmen Sie innerhalb eines Jahres keine Leistungen in Anspruch, erhalten Sie bei ihnen bis zu drei Monatsbeiträge zurück.

Tipp: Welche Versicherungsunternehmen entsprechende Tarife im Angebot haben, finden Sie schnell mithilfe eines Experten heraus. Er schlägt Ihnen unverbindlich unterschiedliche private Krankenversicherungen vor, die sowohl hinsichtlich der Kosten als auch der Leistungen zu Ihren Ansprüchen passen.

Berufe

Unterschiedliche PKV-Kosten je nach Berufsgruppe

Abhängig davon, ob Sie Angestellter, Beamter, Selbstständiger oder einer anderen Berufsgruppe zugehörig sind, profitieren Sie von unterschiedlichen Vorteilen bei den Kosten der privaten Krankenversicherung.

Übersicht: Kostenunterschiede zwischen den Berufsgruppen

Berufs­gruppe inkl. Alter & Brutto­einkommen Monat­liche PKV-Kosten * Monat­liche GKV-Kosten
Ange­stellter (35 Jahre, 5.100 Euro) Ab 241 Euro 351 Euro
Beamter (30 Jahre, A7: 3.000 Euro, 70% Beihilfe) Ab 151 Euro 465 Euro
Selbst­ständiger (25 Jahre, 2.500 Euro) Ab 396 Euro 372 Euro
Monat­liche PKV-Kosten *
Ange­stellter (35 Jahre, 5.100 Euro) Ab 241 Euro
Beamter (30 Jahre, A7: 3.000 Euro, 70% Beihilfe) Ab 151 Euro
Selbst­ständiger (25 Jahre, 2.500 Euro) Ab 396 Euro
Monat­liche GKV-Kosten
Ange­stellter (35 Jahre, 5.100 Euro) 351 Euro
Bundes­beamter (30 Jahre, A7: 3.000 Euro, 70% Beihilfe) 465 Euro
Selbst­ständiger (25 Jahre, 2.500 Euro) 372 Euro

Quelle: Eigene Recherchen mit dem PKV-Beitragsrechner, die *PKV Kosten beziehen sich auf einen Tarif ohne Selbst­behalt, mit guten Zahn­leis­tungen, Zweibett­zimmer & Chefarzt.

Bitte beachten Sie: Eine günstige private Krankenversicherung kann Ihnen ein hohes Leistungsniveau bieten. Es gibt jedoch auch preiswerte Anbieter, bei denen die Leistungen ausbaufähig sind. Achten Sie daher bei der Wahl auf eine Versicherung, bei der Preis UND Leistung stimmen.

Kostenerstattung

Wie werden die Kosten für Behandlungen erstattet?

Beitragsentwicklung seit 2008

Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung

Ein gern benutztes Argument gegen die PKV sind hohe Beitragssteigerungen im Alter. Beitragsvorteile in jüngeren Jahren würden demnach durch Beitragserhöhungen im Alter aufgehoben. Damit dies nicht geschieht, bauen die Versicherungsunternehmen jedoch Rücklagen auf, mit denen Prämienanpassungen abgefedert werden. Diese heißen Altersrückstellungen.

Betrachtet man zudem die Beitragsentwicklung seit 2000, die jährlich vom Branchendienst map-report erstellt wird, hat sich die durchschnittliche Prämienanpassung in den letzten Jahren kaum verändert. Zwischen 2000 und 2014 stiegen die Beiträge im Schnitt um insgesamt 3,8 Prozent, gleiches gilt für den Zeitraum zwischen 2000 und 2018.

Beitrags­steigerungen seit 2008
Jahr Angestellte Beamte
2008 2,40 % 1,60 %
2010 6,85 % 8,92 %
2012 2,01 % 2,61 %
2014 1,93 % 1,59 %
2016 4,15 % 1,38 %
2018 2,89 % 2,81 %
Beitragssteigerungen für Angestellte
2008 2,40 %
2010 6,85 %
2012 2,01 %
2014 1,93 %
2016 4,15 %
2018 2,89 %
Beitragssteigerungen für Beamte
2008 1,60 %
2010 8,92 %
2012 2,61 %
2014 1,59 %
2016 1,38 %
2018 2,81 %

Quelle: map-report 900 Rating private Krankenversicherung

Auffällig ist, dass die Kosten für die private Krankenversicherung alle paar Jahre deutlich steigen. In der Zwischenzeit sind die Anpassungen dagegen moderat. Ursache hierfür sind unter die Bedingungen, die die Versicherer erfüllen müssen, um ihre Beiträge ändern zu dürfen. Diese sind an feste Grenzen geknüpft. Würde der Gesetzgeber diese aufweichen, könnten die Anbieter ihre Prämien flexibler anpassen. Starke Sprünge könnten so vermieden werden.

Achtung: Auch bei den gesetzlichen Kassen steigen die Kosten aufgrund der Ausgabensteigerungen im Gesundheitswesen und des medizinischen Fortschritts. Um diese auszugleichen, hat der Gesetzgeber teils deutlich den Beitragssatz angepasst und Leistungskürzungen vorgenommen. In der privaten Krankenversicherung ist das Leistungsniveau dagegen garantiert.

Steigende Beiträge im Alter abfedern

Kosten der PKV im Alter

Die Behandlungskosten nehmen mit dem Alter zu. Um diese aufzufangen, müssten die Kosten für Versicherte in der privaten Krankenversicherung deutlich steigen. Um dies zu vermeiden, sind in dem Beitrag, den Sie monatlich zahlen, Altersrückstellungen enthalten. Jüngere Mitglieder zahlen aufgrund dessen mehr, als es für das gegenwärtige Gesundheitsrisiko angemessen wäre. Die Rückstellungen werden verzinslich angelegt und bei steigendem Krankheitsrisiko im Alter langsam aufgelöst. Indirekt haben die Rückstellungen Einfluss auf die Beitragsanpassungen.

Kosten im Alter

Wie kann ich die PKV Kosten aktiv senken?

Wird die private Krankenversicherung zu teuer, bieten sich mehrere Möglichkeiten an, die Kosten zu senken. Sie können:

Leistungen verringern

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Sie können die Leistungen reduzieren (beispielsweise Zweibettzimmer statt Einbettzimmer) und den zu zahlenden Selbstbehalt erhöhen.

Zuschuss sichern

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Rentner, die die gesetzliche Rente beziehen, können einen Zuschuss zur privaten Kranken­versicherung beantragen (50 Prozent des gesetzlichen  Krankenkassen­beitrags).

Den Tarif wechsel

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Sie können ebenfalls in einen preisgünstigeren Tarif (Standard oder Basistarif) wechseln und einen verminderten Beitrag zahlen.

Da die Rücklagen fürs Alter beim Wechsel zu einem anderen Unternehmen zum Teil verloren gehen, empfiehlt sich der Wechsel in einen anderen Tarif des gleichen Anbieters. Oftmals bietet dieser weitere private Absicherungsmöglichkeiten mit dem gleichen Leistungsniveau, jedoch zu einem günstigeren Preis.

Ab einem Alter von 65 Jahren kann ein Teil der Privatversicherten in den sogenannten Standardtarif wechseln, der mindestens die Leistungen der GKV bietet und nicht teurer sein darf als die gesetzliche Kasse. Die angesammelten Altersrückstellungen werden voll angerechnet und vermindern den Beitrag entsprechend. Diese Option steht den Privatpatienten offen, die sich vor den 1. Januar 2009 privat krankenversichert haben.

Sind Sie später zum Patient erster Klasse geworden und mindestens 55 Jahre alt, steht Ihnen der sogenannte Basistarif offen. Auch hier liegen die Leistungen auf GKV-Niveau, der Höchstbetrag darf den der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übersteigen. Im Vergleich zum Standardtarif ist es im Basistarif möglich, Zusatzversicherungen abzuschließen.

Fragen und Antworten zu den PKV Kosten

Noch Fragen zu den Kosten offen?

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