VERHÜTUNGSRING

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Verhütungsring: Kosten und Wirkung der hormonellen Verhütungsmethode

Pille, Kondom und Spirale sind als Verhütungsmittel weit bekannt. Der Verhütungsring für Frauen ist nicht ganz so populär. Dabei ist das auf Hormonen basierende Verhütungsmittel recht stressfrei in der Anwendung. Sie müssen nicht täglich an die Einnahme denken und brauchen für das Einsetzen und Entfernen keinen Termin beim Arzt vereinbaren. Dies können Sie einfach selbst erledigen, und zwar einmal im Monat.

Der kleine Kunststoffring setzt drei Wochen lang Hormone frei, die den Eisprung verhindern. Danach ist eine Woche Pause angesagt. Hier müssten Sie sich zur Sicherheit um eine andere Form der Verhütung kümmern. Danach greifen Sie wieder auf den Verhütungsring zurück.

Mehr Details zur Anwendung und Wirkungsweise erfahren Sie auf dieser Themenseite.

Die Kosten für den Verhütungsring sind moderat. Sie liegen – je nach Hersteller – bei 35 bis 50 Euro für eine Dreierpackung. Die gesetzliche und die private Krankenversicherung zahlt die Kosten für Verhütungsring oder andere Mittel zur Empfängnisverhütung jedoch nur für Versicherte, die nicht älter als 22 Jahre sind.

Als Privatpatient haben Sie an andere Stelle Vorteile – nämlich zeitnahe Termine beim Facharzt und für nötige Therapien, kurze Wartezeiten beim Arzt oder auch das Einzelzimmer beim Krankenhausaufenthalt. Nur die Tarifauswahl ist knifflig. Schneller sind Sie, wenn Sie sich unverbindlich ein Angebot holen.

Themen dieser Seite im Überblick
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    WAS IST DAS?

    Was ist eigentlich ein Verhütungsring?

    Der Verhütungsring, als Vaginalring genannt, ist eine Alternative zur Pille. Der flexible Kunststoffring wird in die Scheide eingeführt und gibt dort nach und nach die Hormone Östrogen und Gestagen frei. Diese Botenstoffe verhindern den monatlichen Eisprung und sorgen auf diese Weise für die Empfängnisverhütung.

    Damit funktioniert der Ring so ähnlich wie die Pille – mit dem Unterschied, dass Sie nicht täglich an die Einnahme denken müssen.

    Der Verhütungsring wird monatlich ausgetauscht – nach drei Wochen Anwendung erfolgt eine einwöchige Pause, die in die Zeit der Periode fällt. Den Ring-Austausch können Sie eigenständig zu Hause durchführen.
    Was Sie noch über den Vaginalring wissen sollten:

    • Der Ring gibt die Hormone direkt in die Vaginalschleimhaut ab, wodurch die Dosierung im Vergleich zur Pille deutlich niedriger ist.

    • Die Zuverlässigkeit der Verhütung entspricht der Pille. Der Pearl-Index beim Verhütungsring liegt zwischen 0,4 und 0,65. Das heißt: Von 100 Frauen, die ein Jahr lang mit dem Vaginalring verhüten, wird weniger als eine Frau schwanger.

    • Alle auf dem Markt erhältlichen Verhütungsringe haben eine identische Freisetzung der Wirkstoffe und sind daher untereinander austauschbar.

    INFO

    Der Pearl-Index ist eine Vergleichsgröße, um die Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln zu messen. Er zeigt an, wie viele von 100 Frauen schwanger wurden, die ein Jahr lang ein bestimmtes Verhütungsmittel verwendet haben. Je kleiner der Pearl-Index, desto sicherer ist die Verhütungsmethode. Benannt ist er nach dem amerikanischen Wissenschaftler Raymond Pearl (1879 – 1940).

    KOSTEN

    Familienplanung: Was kostet ein Verhütungsring?

    Die Kosten für den Verhütungsring variieren je nach Präparat und Hersteller. Beachten Sie, dass die aufgeführten Preise normalerweise für eine Dreierpackung gelten, die für ein Vierteljahr ausreicht. Da Sie jeden Monat einen neuen Verhütungsring benötigen, können die Kosten je nach Hersteller etwas höher sein als die monatlichen Ausgaben für die Pille.

    Hier sind die gängigen Preise für eine Dreierpackung von verschiedenen Anbieter im Überblick:

    • NuvaRing®: rund 49 Euro
    • GinoRing®: rund 39 Euro
    • SetLona®: rund 37 Euro
    • Circlet®: rund 35 Euro
    • Cyclelle®: rund 35 Euro

    Im Jahr müssen Sie also für die Verhütung mittels Vaginalring 140 bis 200 Euro einplanen.

    Kosten Krankentagegeld Teaser

    KOSTENÜBERNAHME

    Wann erstattet die Krankenversicherung die Kosten für den Verhütungsring?

    Ähnlich wie andere hormonelle Verhütungsmethoden ist auch der Verhütungsring verschreibungspflichtig. In einem Beratungsgespräch erklärt Ihnen Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin, wie Sie den Ring korrekt anwenden und welche Nebenwirkungen möglich sind.

    Da der Hormonring also nur gegen Rezept erhältlich ist, stellt sich die Frage: Wer übernimmt die Kosten? Die Antwort ist nicht ganz einfach.

    • Wenn Sie jünger als 18 Jahre sind,

      entstehen für Sie keinerlei Kosten oder Zuzahlungen für den Verhütungsring.

    • Zwischen Ihrem 18. und 22. Lebensjahr

      belaufen sich die Zuzahlungen auf fünf bis zehn Euro pro Packung.

    • Ab Ihrem 22. Geburtstag

      müssen Sie die Kosten für den Verhütungsring jedoch selbst tragen.

    Mehr Hintergrundinfos dazu: Verhütungsmittel zählen nicht zu den Heilmitteln. Das bedeutet, dass die Krankenversicherungen – gesetzlich wie privat – die Kosten für diese Präparate im Allgemeinen nicht erstatten.
    Nur bei Versicherten bis zum 22. Lebensjahr beteiligen sich die Krankenversicherer an den Ausgaben für hormonelle Verhütungsmittel.

    In der privaten Krankenversicherung haben Sie zudem die Möglichkeit, den Versicherungsschutz Ihren Bedürfnissen anzupassen. Allerdings ist es zeitaufwendig, in der Vielzahl an möglichen PKV-Tarifen zielsicher zu Ihrem optimalen Schutz mit günstigen PKV-Kosten zu finden. Schneller sind Sie, wenn Sie diese Arbeit von einem Versicherungs-Profi machen lassen.

    RISIKEN

    Welche Vor- und Nachteile hat der Verhütungsring?

    Jede Verhütungsmethode hat ihre Vorteile und ihre Schwächen – auch der Verhütungsring. Fangen wir mit dem Positiven an.

    Ein wesentlicher Vorteil des Vaginalrings besteht darin, dass Sie nur einmal im Monat an seine Anwendung denken müssen. Die Platzierung des Rings können Sie nach fachlicher Beratung selbst durchführen.

    Im Gegensatz zur Pille haben Sie keine Probleme mit Magen- oder Darmbeschwerden, wie etwa Durchfall oder Erbrechen, da er seine hormonellen Wirkstoffe direkt an die Vaginalschleimhaut abgibt.

    Die Dosierung der Hormone im Verhütungsring ist im Vergleich zur Pille erheblich geringer. Dies kann dazu führen, dass die Stärke und Dauer Ihrer Monatsblutung abgeschwächt oder verkürzt wird.
    Doch auch die Risiken sollten Sie beachten:

    • Ein wesentlicher Vorteil des Vaginalrings besteht darin, dass Sie nur einmal im Monat an seine Anwendung denken müssen. Die Platzierung des Rings können Sie nach fachlicher Beratung selbst durchführen.

    • Im Gegensatz zur Pille haben Sie keine Probleme mit Magen- oder Darmbeschwerden, wie etwa Durchfall oder Erbrechen, da er seine hormonellen Wirkstoffe direkt an die Vaginalschleimhaut abgibt.

    • Die Dosierung der Hormone im Verhütungsring ist im Vergleich zur Pille erheblich geringer. Dies kann dazu führen, dass die Stärke und Dauer Ihrer Monatsblutung abgeschwächt oder verkürzt wird.

    Doch auch die Risiken sollten Sie beachten:

    • Der Verhütungsring verhindert eine Empfängnis, bietet aber keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Von allen Verhütungsmitteln bringt nur das Kondom diese Eigenschaft mit.

    • Zugleich geht mit dem Verhütungsring, wie bei anderen hormonellen Verhütungsmethoden, ein leicht erhöhtes Risiko für Thrombosen oder Schlaganfälle einher.

    • Während der Stillzeit wird die Anwendung des Vaginalrings aufgrund der potenziellen Übertragung einer hohen Hormonmenge auf das Baby über die Muttermilch sowie der negativen Auswirkungen des Östrogens auf den Milchfluss nicht empfohlen.

    Mögliche Nebenwirkungen des Verhütungsrings können Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen oder Scheidenausfluss sein. Auch Akne, Übelkeit und Brustspannen können durch die hormonelle Verhütung auftreten. Es kann zu einer Verringerung der Libido kommen. Auch Gewichtsveränderungen sind möglich.

    Ein weiter Nachteil ist eher praktischer Natur: So kann der Ring beim Sex stören. In diesem Fall ist es möglich, den Ring kurz – das heißt für maximal drei Stunden – zu entfernen. Bewahren Sie ihn hygienisch auf und spülen Sie ihn kurz mit lauwarmem Wasser ab, bevor Sie ihn wieder einsetzen. Auf keinen Fall Seifenlauge oder Desinfektionsmittel zur Reinigung des Rings.

    INFO

    Einer der häufigsten Anwendungsfehler beim Verhütungsring ist, dass Frauen den Ring nicht rechtzeitig wieder einsetzen: sei es nach der einwöchigen Pause wegen des Menstruationszyklus oder nach einer stundenweisen Unterbrechung.

    Wann kommt die Verhütung mit dem Hormonring nicht infrage?

    Bei hormoneller Verhütung gibt es bereits ein erhöhtes Risiko für Thrombose. Daher ist diese Verhütungsmethode nicht für Sie empfehlenswert, wenn Sie bereits Beschwerden mit Thrombosen hinter sich haben.

    Auch bei Erkrankungen der Leber oder Krebserkrankungen ist von der Nutzung von Hormonen abzuraten.
    Besprechen Sie dies mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin, ob Alternativen wie Kondom oder Diaphragma für Sie die bessere Lösung sind.

    Wichtiger Aspekt zur Privaten Krankenversicherung

    Interessiert?

    Bei der Kostenerstattung von Verhütungsmitteln haben Sie in der privaten Krankenversicherung keine Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse. Allerdings ist die freie Arztwahl, die schnelle Terminvergabe und die Unterstützung bei modernen Therapieformen ein Plus in Ihrer Gesundheitsversorgung, das Sie als Privatpatient für sich holen können.

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    Jenny Gebel Online Redakteurin bei Krankenversicherung.net

    Jenny Gebel

    Online-Redaktion

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      Aktualisiert am 17. Oktober 2023

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    *Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse spart Max Mustermann (Angestellter, 35 Jahre alt) mit der privaten Krankenversicherung 40 Prozent. Sein Einkommen liegt bei 67.000 Euro im Jahr. Davon gehen 6.359 Euro an die Kranken- und Pflegekasse (Beitragssatz 17,5 Prozent, Arbeitgeberanteil bereits berücksichtigt).

    Die PKV kostet ihn monatlich 261 Euro (R+V, Tarif „AGIL comfort U, PVN“, lt. Focus-Money hervorragende PKV mit ausgewogenem Schutz). Im Jahr sind das 3.227 Euro und damit über 40 Prozent weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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