PILLE

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Die Pille: Welche Kosten kommen bei dieser Verhütungsmethode auf Sie zu?

Die Antibabypille, oft einfach als Verhütungspille bezeichnet, ist ein hormonelles Verhütungsmittel für Frauen. Durch die regelmäßige Einnahme – in der Regel täglich – gibt sie kontinuierlich synthetische Hormone ab, welche den natürlichen Hormonzyklus des Körpers beeinflussen und so langfristig eine ungewollte Schwangerschaft.

Die Pille zählt zu den weltweit am meisten verwendeten hormonellen Verhütungsmethoden. Ein Grund dafür ist die hohe Sicherheit, die sie bei sorgfältiger Anwendung bietet.

Die Kosten für die Antibabypille bewegen sich zwischen rund 20 Euro bis 40 Euro für eine Dreimonatspackung. Damit sind die Ausgaben, die Sie für diese Form der Verhütung einplanen müssen, sehr erschwinglich.

Die Pille ist verschreibungspflichtig. Trotzdem heißt dies nicht, dass die Krankenversicherung automatisch die Kosten dafür erstattet. Grundsätzlich zählen Verhütungsmittel nicht zu den Medikamenten, die zur Heilung einer Krankheit dienen. Entsprechend lehnen es die Krankenversicherungen ab, die Kosten zu bezahlen. Doch es gibt Sonderregelungen und Ausnahmen. Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) übernehmen beispielsweise die Kosten für Versicherte bis zu deren 22. Geburtstag.

Die private Krankenversicherung (PKV) übernimmt die Kosten, wenn die Pille aus medizinischen Gründen verschrieben wurde, etwa um Akne zu verhindern oder wenn eine Schwangerschaft die Gesundheit der Frau gefährden würde. Es lohnt sich also, beim Versicherer nachzufragen.

In der privaten Krankenversicherung haben Sie die Chance, den Versicherungsschutz genau an Ihren Bedarf anzupassen. Weitere Vorteile wie schnelle Terminvergabe beim Facharzt und eine Kostenerstattung, die über die medizinische Mindestversorgung hinausgeht und damit mehr Komfort bietet, gehört ganz selbstverständlich mit dazu.

INFO

Diese Seite mit Informationen zu verschiedenen Verhütungsmethoden kann eine Beratung beim Arzt nicht ersetzen. Haben Sie Fragen zu geeigneten Verhütungsmethoden oder potenziellen Nebenwirkungen, wenden Sie sich vertrauensvoll an einen Facharzt für Frauenheilkunde.

Themen dieser Seite im Überblick
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    DIE WICHTIGSTE FRAGE

    Was kostet die Pille?

    Die Empfängnisverhütung mit der Pille erfolgt durch Hormone. Wegen dieser hormonbasierten Wirkung gehört die Pille zu den verschreibungspflichtigen Verhütungsmitteln.

    Es gibt mehr als 70 verschiedene Varianten der Verhütungspille. Nicht jede ist für jede Frau gleichermaßen geeignet. Daher ist es notwendig, dass ein Arzt prüft, ob es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben könnte und ob es zu Unverträglichkeiten kommt.

    Die Kosten für die Pille schwanken zwischen rund 20 Euro und 40 Euro für eine Packung, die drei Monate reicht.
    Der Verein profamilia Nordrhein-Westfalen gibt folgende zwei Preisbeispiele an:

    • Die Pille Rosalinda 30 ® kostet 16,24 Euro für drei Monate und 22,49 Euro für eine Sechs-Monatspackung.
    • Die Verhütungspille Slinda® kostet 45,28 Euro für eine Drei-Monatspackung und 79,28 Euro für den Sechser-Pack.

    KOSTENÜBERNAHME

    Wann zahlt die Krankenversicherung die Kosten für die Pille?

    Die Pille ist rezeptpflichtig. Das heißt jedoch nicht, dass die Krankenversicherung die Kosten dafür zahlt. Verhütungsmittel sind aus Sicht der Versicherer keine Medikamente. Entsprechend erstatten sie die Rechnung nicht. Doch es gibt Ausnahmen. Diese drei Fakten sollten Sie dazu kennen:

    • Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für hormonelle Verhütungsmittel für Versicherte bis zu einem Alter von 22 Jahren. Sie müssen nur eine Zuzahlung von zehn Prozent des Packungspreises (etwa fünf bis zehn Euro) leisten.
    • Frauen, die jünger als 18 Jahre sind, müssen nichts dazu bezahlen.
    • Verschreibt Ihnen der Arzt die Pille nicht zur Verhütung, sondern aus medizinischen Gründen, übernimmt die Krankenkasse auch nach dem 22. Lebensjahr die Kosten.
    Kosten Krankentagegeld Teaser

     

    Die Hormone der Pille können auch bei starker Akne oder bei starken Menstruationsschmerzen für Linderung sorgen. Das wären medizinische Gründe für ein Pillen-Rezept.

    Für Privatpatienten: Wann bezahlt die private Krankenversicherung für die Pille?

    Auch für die PKV sind Verhütungsmittel keine medizinisch notwendigen Leistungen. Daher zahlen die privaten Versicherer die Kosten für die Pille im Allgemeinen nicht.

    Wie viele Dinge in der privaten Krankenversicherung ist die Kostenübernahme für die Pille jedoch von individuellen Faktoren abhängig, wie dem Alter und dem Berufs- oder Ausbildungsstand. Sollte die Versicherte beispielsweise minderjährig sein oder noch in der Erstausbildung, dann kann der Krankenversicherer kulant sein und sich an den Kosten für die Antibabypille beteiligen.

    Erhalten Sie die Pille aus medizinischen Gründen, erstattet die PKV die Kosten für die Pille selbstverständlich ebenso wie die gesetzlichen Krankenversicherungen.

    Die Leistungen in der PKV hängen zum großen Teil davon ab, was Sie im Versicherungsvertrag vereinbart haben. Als Privatpatient können Sie den Versicherungsschutz somit mitgestalten und auch Einfluss auf die PKV-Kosten nehmen. Dabei hilft Ihnen ein erfahrener Versicherungsberater. Er stellt Ihnen ein persönliches Angebot zusammen, das Ihnen einen optimalen Schutz bietet.

    WIRKUNG

    Wie funktioniert die Verhütung mit der Antibabypille?

    Die Pille wirkt aufgrund von künstlich hergestellten Geschlechtshormonen. Diese unterdrücken den Eisprung.
    Es gibt zwei Varianten der Pille:

    • Kombinationspille,

      die mit Östrogen und Gestagen durch zwei Hormone wirkt

    • Minipille,

      die nur das Hormon Gestagen enthält

    Zu den Kombinationspräparaten gehört auch die sogenannte Mikropille, die einen sehr geringen Anteil an Östrogen enthält. Es ist eine niedrig dosierte Kombinationspille.

    Die Kombinationspille hat wegen der beiden Hormone eine breitere Wirkungsweise. Östrogen sorgt dafür, dass kein Eisprung stattfindet. Gestagen wirkt sich auf die Konsistenz und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut aus. Spermien haben es dadurch schwerer, in die Gebärmutter zu gelangen. Außerdem ist es nicht möglich, dass sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnistet.

    Das Gestagen der Minipille funktioniert in erster Linie durch die Veränderung beziehungsweise die Verdickung der Schleimhaut, was die Bewegung der Samenzellen verhindert. Eine Hemmung des Eisprungs findet nur bei Präparaten statt, die eine minimale Dosis an den Gestagenen Desogestrel und Drospirenon enthalten.

    PRO & CONTRA

    Wie sicher ist die Verhütung mit der Pille?

    Generell ist die Pille eine Verhütungsmethode, die bei vielen Frauen beliebt ist. Neben der Empfängnisverhütung kommt es ihnen auch entgegen, dass sich Dauer und Stärke der Menstruationsblutung durch die Einnahme verringern.

    Wie oben bereits erwähnt, kann die Pille auch bei Akne eine lindernde Wirkung haben. Zusätzlich ist die Verhütung mit Pille vergleichsweise sicher.

    Verhütungssicherheit

    • Die Kombinationspille weist einen Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 auf, was bedeutet, dass 1 bis 9 von 1.000 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger werden könnten.
    • Die Minipille hingegen hat einen Pearl-Index von 0,5 bis 3, kommt aber in der Regel mit weniger Nebenwirkungen daher.
    Kombinationspille
    Vorteile
    • Einfache Anwendung
    • Senkung des Risikos für Gebärmutter- und Eierstockkrebs
    • Gut verträglich
    • Keine Nebenwirkungen
    • Einige Präparate auch für Frauen während der Stillzeit geeignet
    Nachteile
    • Einfluss auf den Hormonhaushalt
    • Absetzung der Pille dauert lange
    • Eine auf die Uhrzeit genaue Einnahme ist erforderlich
    • Unregelmäßige Blutungen und Zyklusstörungen
    • Erhöhtes Risiko einer Eileiterschwangerschaft (falls es trotz Pille zur Schwangerschaft kommt)

    INFO

    Der Pearl-Index ist eine Bewertungsgröße zur Messung der Wirksamkeit von Verhütungsmethoden. Er bildet ab, wie häufig eine Schwangerschaft vorkommt, wenn eine bestimmte Anzahl sexuell aktiver Frauen ein Jahr lang mit der gleichen Methode verhüten. Je kleiner der Pearl-Index, desto besser die Verhütung.

    VERSCHREIBUNG

    Wie kommen Sie an die Pille?

    Alles beginnt mit einem Termin beim Frauenarzt. Der Facharzt oder die Fachärztin führt dann eine gründliche Voruntersuchung durch. Dabei kommen alle Infos zu Ihrer Krankengeschichte, Ihrem aktuellen Gesundheitszustand und Ihren individuellen Anforderungen auf den Tisch. Diese Details zu bestehenden Krankheiten, Medikationen und Allergien sind wichtig, um mögliche Wechselwirkungen mit der Pille zu vermeiden.

    Nach dieser Anamnese wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen verschiedene Verhütungsoptionen vorstellen, darunter die Hormonspirale, den Verhütungsring, das Hormonstäbchen und natürlich die Antibabypille. Entscheiden Sie sich für die Pille, erhalten Sie ein entsprechendes Rezept. Mit dieser ärztlichen Verordnung holen Sie sich die Pille in einer Apotheke – genau wie bei jedem anderen Rezept auch.

    Wichtiger Aspekt zur Privaten Krankenversicherung

    Interessiert?

    Ohne Arztbesuch – keine Pille. Als Privatpatient müssen Sie nicht lange warten, um einen Termin beim Gynäkologen zu bekommen. Darüber hinaus bietet Ihnen die private Krankenversicherung weitere Leistungen, die Ihren Gesundheitsschutz komfortabler machen. Holen Sie sich Ihr persönliches PKV-Angebot.

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    Jenny Gebel Online Redakteurin bei Krankenversicherung.net

    Jenny Gebel

    Online-Redaktion

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      Aktualisiert am 18. Oktober 2023

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    *Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse spart Max Mustermann (Angestellter, 30 Jahre alt, keine Kinder) mit der privaten Krankenversicherung mehr als 40 Prozent. Sein Einkommen liegt bei 70.000 Euro im Jahr. Davon gehen 6.799,95 Euro an die Kranken- und Pflegekasse (Beitragssatz Krankenkasse 17,3 Prozent, Beitragssatz Pflegeversicherung 4 Prozent, Arbeitgeberanteil bereits berücksichtigt).

    Die günstigste PKV kostet ihn monatlich 207,75 Euro (Beispielrechnung der HanseMerkur, Tarif „KVS1, PSV, T43, PVN“ mit Zweibettzimmer, Selbstbehalt 500 Euro, Pflegepflichtversicherung, kein Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld von 75 Euro ab 43. Tag; Arbeitgeberzuschuss wurde berücksichtigt. Stand: Januar 2024). Im Jahr sind das 2.493 Euro und damit über 40 Prozent weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Berechnung stellt ausschließlich die Tarifkosten bei Vertragsabschluss dar. Mit steigendem Alter können höhere Monatsbeiträge fällig werden.

    Kontakt

    info@krankenversicherung.net

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