Die private Kranken­versicherung: Voraus­setzungen, Leistungen und Wissenswertes

Rund neun Millionen Personen in Deutschland haben sich für eine private Krankenversicherung (PKV) entschieden. Demgegenüber stehen über 72 Millionen Menschen, die gesetzlich kranken­versichert sind. Angesichts dieser Verteilung scheint die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) den besseren Gesundheitsschutz zu bieten. Doch das Gegenteil ist der Fall.

 

In der privaten Krankenversicherung erhalten Versicherte weitaus bessere Leistungen wie eine Chefarztbehandlung und haben deutlich kürzere Wartezeiten beim Arzt. Viele Angestellte, die gerne in die PKV wechseln würden, sind jedoch durch ihr Einkommen an die gesetzliche Krankenversicherung gebunden. Daher ist nur rund jeder zehnte Bürger Privatpatient.

 

Zu den Vorzügen zählen:

  • Oftmals günstigere Beiträge im Vergleich zur GKV
  • Privatversicherte bestimmen Umfang des Gesundheitsschutzes selbst
  • Kurze Wartezeiten beim Arzt
  • Schneller Termin beim Facharzt
  • Breites Behandlungsspektrum
  • Je nach Tarif hochwertige Versorgung im Krankenhaus, bei Zahnersatz und bei Heilpraktikerbehandlungen
  • Freie Krankenhaus- und Arztwahl
  • Leistungsgarantie
Gesetzlich versichert:
Millionen
Privat versichert:
Millionen

 

PKV-Interessierte können sich zwischen mehr als 40 Anbietern und Hunderten Tarifen zur privaten Kranken­versicherung entscheiden. Für eine Vorauswahl ist es daher sinnvoll, sich auf die Angebote zu konzentrieren, die auf die persönlichen Ansprüche an die Krankenversicherung zugeschnitten sind.

Auf dieser Seite erfahren Sie:

Das Wichtigste im Blick

In der privaten Krankenversicherung erwartet Versicherte ein hohes Leistungsniveau.

Angestellte können ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.062,50 Euro in die PKV wechseln.

Unabhängig vom Einkommen können sich Beamte, Selbstständige und Studenten versichern.

Voraussetzungen für die private Kranken­versicherung

 

Die private Krankenversicherung steht folgenden Berufsgruppen offen:

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung dürfen die Versicherungsgesellschaften Interessenten ablehnen. Es besteht kein Aufnahmezwang. Eine wichtige Voraussetzung ist daher die gesundheitliche Verfassung.

Gesundheits­fragen in der privaten Kranken­versicherung

 

Mit einer Gesundheitsprüfung macht sich die Versicherung ein Bild über die gesundheitliche Verfassung ihres potenziellen Versicherten. Sind Interessierte gesund und waren sie das auch in den vergangenen Jahren, stellt die Prüfung kein Problem für sie dar. Bei Vorerkrankungen kann der Versicherer jedoch Zuschläge erheben. Gerade hier sollten Personen die Unterstützung eines Versicherungs­fachmannes hinzuziehen. Dieser kennt sich mit der Annahmepolitik aus und weiß, worauf zu achten ist.

 

Die Gesundheitsfragen decken in der Regel einen Zeitraum von fünf (ambulante Behandlungen) bis zehn Jahren (stationäre Aufenthalte) ab. Die Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Werden Erkrankungen verschwiegen oder falsche Angaben gemacht, kann die PKV vom Vertrag zurücktreten und alle bis dahin geleisteten Erstattungen zurückfordern. Ratsam ist es daher, die Angaben mit denen aus der Patientenakte zusammen mit den Ärzten abzugleichen.

Welche Fragen gestellt werden, hängt vom PKV-Anbieter ab. Dazu gehören beispielsweise Fragestellungen zu:
 

  • Regelmäßiger Medikamenteneinnahme
  •  

  • Behandlungen oder Untersuchungen hinsichtlich Herz und Kreislauf, Atmungsorgane, Rücken, Allergien und Nervensystem
  •  

  • Psychischen Beschwerden oder Erkrankungen
  •  

  • Zahnbehandlungen
  •  

  • Suchterkrankungen
Paar sucht nach Krankenversichrungen

Versicherungs­pflicht­grenze 2019: Wie viel müssen Angestellte für die PKV verdienen?

 

Eine weitere Voraussetzung für die private Krankenversicherung ist das Einkommen. Beamte, Selbstständige und einige andere Berufsgruppen können sich unabhängig von ihrer Einkommenshöhe versichern. Anders sieht es für Angestellte aus.

 

Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, werden automatisch versicherungsfrei nach SGB V §6 und können erst dann in die private Krankenversicherung wechseln. 2019 liegt die Grenze für Beschäftigte bei 5.062,50 Euro brutto im Monat beziehungsweise 60.750 Euro im Jahr.

Tipp

Wer die Voraussetzungen für die private Krankenversicherung nicht erfüllt oder generell gesetzlich versichert sein möchte, kann den Versicherungsschutz mit einer Krankenzusatz­versicherung erweitern. So fallen zum Beispiel bei zahnärztlichen Behandlungen hohe Kosten an. Gegen diese schützt eine Zahnzusatz­versicherung.

Tarife und Leistungen der privaten Kranken­versicherung

 

In der privaten Krankenversicherung stellen Personen ihren Versicherungsschutz individuell zusammen. Entsprechend groß ist die Auswahl, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Versicherten Rechnung trägt. Interessierte können meist zwischen einem Kompakt-Tarif und einem Modul-Tarif wählen.

Kompakt-Tarif

Hierbei gibt es nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten, jedoch sind sie meist relativ preiswert. Die Leistungen sind fest vorgegeben. Das heißt, dass der gesamte Schutz für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen im Kompakt-Tarif enthalten ist.

Flexibilität bietet der Tarif bei der Selbstbeteiligung, die Privatpatienten entweder ausschließlich für den ambulanten oder auch für den stationären und zahnärztlichen Bereich wählen können. Zielgruppe dieser Tarifart sind vor allem preisbewusste Kunden und PKV-Einsteiger.

Modul-Tarif

Hier legen Privatversicherte die Leistungen weitgehend selbst fest. Für ambulante Leistungen sowie Zahnarzt- und Krankenhausbehandlungen stehen unterschiedliche Module bereit. Daraus ergibt sich der gewünschte Schutz. Privatpatienten können sich somit beispielsweise für einen Basisschutz oder auch für hochklassige Leistungspakete entscheiden.

Tipp: Interessierte sollten sich bei der Wahl eines passenden PKV-Tarifs von einem Experten unterstützen lassen. So gehen sie sicher, dass sie keine wichtigen Leistungen vergessen und einen Versicherer mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis finden.

Leistungen im Überblick

 

Generell bietet die private Kranken­versicherung umfassenden Schutz bei ambulanten Behandlungen, Krankenhaus­aufenthalten und Zahnarzt­besuchen.

  • In der Regel sind allgemein­ärztliche Behandlungen bei Haus- und Facharzt, verschriebene Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel abgedeckt. Darüber hinaus sollten künftige Privatpatienten auf eine umfassende Erstattung bei häuslicher Krankenpflege und psycho­therapeutischen Behandlungen achten.

  • Im Krankenhaus haben Privat­versicherte je nach Tarif Anspruch auf ein Einzelzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Zudem können sie ihr Krankenhaus frei wählen, während gesetzlich Krankenversicherte in das nächstgelegene Hospital gebracht werden.

  • Beim Zahnarzt erstattet die PKV bis zu 100 Prozent der zahn­ärztlichen Behandlungs­kosten. Beim Zahnersatz kann jedoch in den ersten Jahren eine sogenannte Zahnstaffel gelten, wodurch die Kosten­erstattung zunächst begrenzt ist. Ein genauer Blick in die Vertrags­bedingungen gibt Aufschluss über etwaige Erstattungs­einschränkungen.

Leistungen der privaten Kranken­versicherung ausweiten

 

Privatpatienten können die jeweiligen Komfort- und Module-Tarife mit weiteren Leistungen aufstocken:

Krankenhaus­tagegeld

Selbstständige, die keine Lohnfortzahlung bekommen, sollten ein Krankenhaustagegeld in ihre private Krankenversicherung integrieren. Dadurch erhalten sie für jeden Tag der stationären Behandlung Geld, das Einkommenseinbußen durch den Krankenhausaufenthalt abfedert.

Pflegezusatz­versicherung

Privatversicherte erhalten bei Pflegebedürftigkeit die gleichen Leistungen wie gesetzlich Krankenversicherte. Diese fallen jedoch bei hohem Pflegebedarf gering aus. Pflegebedürftige müssen daher einen Großteil der Pflegekosten selbst zahlen. Entsprechend sinnvoll ist eine private Pflegevorsorge.

Entlastungs­tarife zur Beitrags­senkung

Mit dieser Option sinkt der Versicherungsbeitrag im Alter um einen festen Betrag oder Prozentsatz. Bei Versicherungswechsel oder Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung gehen jedoch alle Ansprüche verloren.

Beitrags­rückerstattung

Mit solch einem Tarif erhalten Versicherte einen Teil ihrer Beiträge zurück, wenn sie innerhalb eines Jahres keine Rechnungen bei ihrem Versicherer eingereicht haben.

Mit dem PKV-Rechner passende Tarife finden

 

Je umfangreicher der gewählte Leistungsumfang ist, desto höher ist der Monatsbeitrag. Tests zur PKV zeigen, dass es sehr guten Basisschutz schon für unter 300 Euro im Monat gibt. Angebote mit Topschutz kosten im Schnitt 500 Euro. Arbeitnehmer zahlen dabei deutlich weniger, da ihr Arbeitgeber 50 Prozent des Beitrags trägt. Beamte profitieren dagegen von günstigen Beihilfe-Tarifen.

 

Um einen ersten Eindruck darüber zu gewinnen, welcher Beitrag für die eigene private Krankenversicherung anfällt, können Interessierte die Kosten mit einem Rechner kalkulieren. Dazu sind nur wenige Informationen notwendig, beispielsweise das Geburtsdatum. Je eher der Wechsel in die private Krankenversicherung erfolgt, desto niedriger ist in der Regel der Monatsbeitrag.

 

Wichtig ist zudem die Berufsgruppe. Je nach Berufsgruppe passen Interessierte im PKV-Rechner ihren gewünschten Krankenversicherungsschutz an. Selbstständige wählen beispielsweise:

  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Umfang der Zahnarztleistungen
  • Ausmaß der Leistungen beim Krankenhausaufenthalt
  • Ob und ab welchem Tag ein Krankentagegeld gezahlt werden soll

 

Sind diese Angaben zur privaten Krankenversicherung gemacht, ermittelt der Rechner passende Tarife sowie ab welchem Monatsbeitrag sie zu haben sind. Zudem können die Angebote im Anschluss mit einem Versicherungs­experten miteinander verglichen werden. Dies ist aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll:

 

  1. Mit ihm passen Interessierte den Versicherungsschutz noch enger an ihre Bedürfnisse an.
  2.  

  3. Abhängig davon, ob Vorerkrankungen vorliegen, kann die PKV teurer werden. Mithilfe einer anonymen Voranfrage erfragt der Versicherungsexperte die Kosten bei einem Anbieter, ohne dass dies zu Nachteilen bei weiteren Anfragen führt.
  4.  

  5. Durch seine Expertise umgehen Interessierte typische Stolper­fallen beim Vertrags­abschluss wie ungenau beantwortete Gesundheitsfragen.
  6.  

  7. Seine Erfahrung ermöglicht Aussagen über besonders beitrags­stabile Krankenversicherer.
  8.  

  9. Sollte es später zu Problemen mit der Versicherung kommen, kann der Versicherungsfachmann helfend zur Seite stehen.

 

Checkliste für die private Kranken­­versicherung: Was ist wichtig?

 

Vor Abschluss einer privaten Kranken­versicherung ist es sinnvoll, sich mit dem gewünschten Versicherungs­schutz auseinanderzusetzen. Unsere Checkliste hilft dabei, die PKV-Leistungen Punkt für Punkt durchzugehen. Ist der gewünschte Leistungs­umfang abgesteckt, finden sich künftige Privat­patienten wesentlich besser im Tarif­dschungel zurecht.

Checkliste PKV (86,6 kB)

Wichtig sind beispielsweise die folgenden Punkte:

Vier wichtige Fragen zur PKV

Wie funktioniert die Kostenerstattung?

Privatversicherte zahlen die Rechnungen für Medikamente, Ärzte und Co. zunächst selbst und reichen diese im nächsten Schritt beim Versicherer ein. Er erstattet die Kosten wie vertraglich vereinbart. Beim Krankenhausaufenthalt erfolgt die Abrechnung häufig direkt zwischen Klinik und Versicherungsunternehmen.

Kann die Familie mitversichert werden?

Anders als in der GKV können Familienmitglieder nicht kostenlos mitversichert werden. Für Kinder ist eine eigene Absicherung notwendig. Für sie gibt es in der Regel jedoch günstige Sondertarife.

Können Angestellte sofort in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen hoch genug ist?

Das Einkommen von Angestellten muss mindestens zwölf Monate über der Versicherungspflichtgrenze liegen, ehe sie in die private Krankenversicherung wechseln können.

Was sind Altersrückstellungen?

Unter Altersrückstellungen ist ein finanzieller Puffer zu verstehen, mit dem steigende Versicherungskosten mit zunehmendem Alter abgefedert werden. Die Rücklagen werden mit den monatlichen Beiträgen gebildet. Der Vorsorgepuffer nahm dabei in den letzten Jahren kontinuierlich zu.

 

Entwicklung der Rückstellungen:

2013
Milliarden Euro
2015
Milliarden Euro
2017
Milliarden Euro

Noch Fragen zur Kranken­versicherung offen?

Weitere Fragen und dazugehörige Antworten zur privaten Kranken­versicherung gibt es in unserer Fragen- und Antworten-Sektion.

Was tun bei Problemen mit der Kranken­versicherung?

 

Kommt es zu Problemen mit der Krankenversicherung, sind Beitragsanpassungen der häufigste Streitpunkt. Fast jede fünfte Beschwerde erfolgte im vergangenen Jahr aus diesem Grund.

  • Beitragsanpassungen / Beitragshöhe

    0%
  • Medizinische Notwendigkeit

    0%
  • Gebührenstreitigkeiten

    0%
  • Vertragsauslegungen

    0%
  • Arznei-, Heil-, Hilfsmittel

    0%
  • Vertragsbearbeitung

    0%
  • Tarifwechsel

    0%

 

Haben Versicherte ein Problem mit ihrer PKV und können dieses nicht in der direkten Kommunikation mit der Versicherung lösen, haben sie zwei Möglichkeiten. Eine Option ist der PKV-Ombudsmann. Er nimmt zu Streitigkeiten neutral sowie unabhängig Stellung und versucht zwischen den beiden Parteien zu schlichten. Seine Entscheidung ist für das Versicherungsunternehmen allerdings nicht bindend. Das Verfahren ist kostenlos.

 

Neben dem PKV-Ombudsmann können sich Betroffene an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wenden. Diese kann den Streitfall zwar nicht entscheiden, aber Druck auf den Versicherer erzeugen.

 

Insgesamt beschweren sich vergleichsweise wenige Kunden beim Ombudsmann. Er verbuchte im Jahr 2018 rund 5.390 Beschwerden. In Anbetracht der 8,7 Millionen Privatpatienten beläuft sich die Beschwerdequote auf gerade einmal 0,06 Prozent.

Zitat vom Wirtschaftsmagazin Focus-Money (40/2018)

Wer den PKV-Weg wählt, profitiert von den Vorzügen des privaten Systems: in aller Regel ein höherer Leistungsumfang, der nicht wie in der GKV einfach gekürzt werden darf, bessere Partizipation am medizinischen Fortschritt, oft günstigere Beiträge sowie individuelle Zusammenstellung.

Private Kranken­versicherung kündigen und wechseln

Wer die private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte die Kündigungsfrist der alten Versicherung und den Versicherungsbeginn des neuen Tarifs beachten. Im Normalfall können Privatpatienten zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

 

Eine fristlose Kündigung und ein sofortiger Wechsel sind möglich, wenn der Krankenversicherer die Beiträge anhebt. Ab dem Zeitpunkt, an dem Versicherte über die Beitragserhöhung informiert werden, haben sie zwei Monate, um einen neuen Versicherer zu finden.

 

Der Wechsel des Anbieters kann jedoch einige Nachteile haben:

  • Altersrückstellungen gehen zum Teil verloren
  • Höheres Alter kann höheren Versicherungsbeitrag bedeuten
  • Vorerkrankungen, die bei Vertragsabschluss beim alten Anbieter noch nicht vorlagen, werden nun durch eine erneute Gesundheitsprüfung abgefragt und verteuern die neue PKV

 

Sinnvoller ist daher ein Tarifwechsel beim bisherigen Versicherungs­unternehmen. Dieser steht Versicherten gesetzlich zu. Ein Wechsel in einen Tarif mit gleichem Leistungsniveau ist ohne neue Gesundheitsfragen möglich. Altersrückstellungen bleiben zudem erhalten.

Wechsel zu einer gesetzlichen Krankenkasse

 

Der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur möglich, wenn Privatversicherte sozial­versicherungspflichtig angestellt sind und ein Jahresbrutto­einkommen erzielen, das unterhalb der Jahresarbeits­entgeltgrenze liegt.

 

Personen, die älter als 55 Jahre sind, können sich von wenigen Ausnahmen abgesehen nur über die Familien­versicherung des Ehepartners gesetzlich krankenversichern. Dazu darf das Einkommen jedoch noch höher als 435 Euro im Monat sein beziehungsweise 450 Euro bei einem Minijob.

 

Tipp: Mit dem Wechsel werden Versicherte Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sinnvoller ist es jedoch, noch für zwei Jahre bei der bisherigen privaten Pflegepflicht­versicherung zu bleiben. Andernfalls riskieren sie ihren Anspruch auf Pflegegeld. Denn er ist an eine Vorversicherungszeit von zwei Jahren in der gesetzlichen Pflegeversicherung gekoppelt, wie die Verbraucherzentrale Hamburg informiert.