Mit der Sterbegeld­versicherung schützen Sie Ihre Hinterbliebenen.

Sterbegeldversicherung: Finanzielle Unterstützung für Hinterbliebene

Viele Menschen belastet der Gedanke, den engsten Verwandten am Ende ihres Lebens zur finanziellen Last zu werden. Auch wenn es schwierig ist, sich mit dieser Thematik zu befassen, macht es durchaus Sinn, über den Abschluss einer Sterbegeldversicherung nachzudenken. Diese zahlt nach dem Tod des Versicherten eine Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus, denen dadurch ein finanzielles Risiko durch hohe Beerdigungskosten erspart bleibt. Häufig fallen die Kosten für eine würdevolle Bestattung immens hoch aus und gefährden im Worst-Case-Szenario die Existenz der Hinterbliebenen.

Definition

Sterbegeldversicherung: Was ist das?

Das am Ende eines jeden Menschenlebens eine Bestattung bevorsteht, ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Die Sterbegeldversicherung kommt für die Kosten der Beerdigung auf und erweist dem Verstorbenen damit die letzte Ehre. Zu Vertragsbeginn wird eine fixe Versicherungssumme bestimmt, die nach dem Tod des Versicherten meistens auf einen Schlag an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird.

Für was das Sterbegeld konkret aufgewendet werden soll, bestimmt der Versicherte eigenständig. Meistens wird das Geld für diese Dinge eingesetzt:

  • Beerdigungskosten,

  • Organisation der Trauerfeier,

  • den Sarg oder Urne,

  • Grabanlage und Grabpflege.

Krankenversicherung für Rentner

Gründe dafür

Warum ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Eine Sterbegeldversicherung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Angehörigen bei den Kosten, die im Sterbefall entstehen, entlasten möchten. Außerdem haben einige Menschen genaue Vorstellungen davon, wie ihre Beisetzung aussehen soll. Was viele nicht wissen: Im Todesfall werden die Rechnungen für beispielsweise die Beerdigungskosten sofort fällig.

Mit einer Sterbegeldversicherung haben Sie daher die sichere Gewissheit, dass für Ihre Beisetzung ausreichend Geld zur Verfügung steht. Im Rahmen der privaten Sterbegeldversicherung kann außerdem mittlerweile bei vielen Anbietern auf professionelle Unterstützung bei der Organisation der Beerdigung sowie bei allen Fragen rund um das Testament zurückgegriffen werden.

Die Sterbegeldversicherung lohnt sich daher grundsätzlich für alle Personen, die vorausschauend für ihre Beisetzung vorsorgen möchten. Zu beachten ist, dass zahlreiche Versicherer den Abschluss der Sterbegeldversicherung erst ab einem Alter von 40 Jahren anbieten.

Allerdings gibt es auch einige Anbieter für Sterbegeldversicherungen, die „jungen Menschen“ ebenso Tarife zur Verfügung stellen.

Gesundheitsfragen

Gibt es bei der Sterbegeldversicherung eine Gesundheitsprüfung?

Diese Frage kann pauschal nicht mit einem „ja“ oder „nein“ beantwortet werden, sondern ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Einige Versicherungsanbieter bestehen in ihrem Vertrag auf die Beantwortung von Gesundheitsfragen.

Bei anderen Versicherern können Sie auf die Beantwortung solcher Fragen verzichten. Insbesondere Menschen, die nicht mehr kerngesund oder schon etwas älter sind, zählen zu dem versicherten Personenkreis. In diesem Fall wird eine sogenannte Wartezeit mit ihrer Versicherung vereinbart.

Eine Beratung zum Thema Krankenversicherung ist wichtig

Was müssen Sie bei der Vereinbarung einer Wartezeit beachten? Haben Sie sich mit Ihrer Versicherung auf eine Wartezeit geeinigt oder diese wird Ihnen durch die Versicherungspolice so vorgegeben, muss dabei eine grundlegende Sache stets im Hinterkopf behalten werden:

Die komplette Höhe der Versicherungssumme wird erst dann ausbezahlt, wenn der Versicherungsvertrag zum Zeitpunkt des Todes schon eine gewisse Zeit bestanden hat. Wie lang dieser Zeitraum konkret ist, kann davon abhängen, ob Sie sich auf eine Einmalzahlung oder eine monatliche Einzahlung mit Ihrer Versicherung geeinigt haben.

Kommt die versicherte Person bei einem plötzlichen Unfalltod ums Leben, wird die Versicherungssumme sofort ausbezahlt. Bei einer anderen Todesursache - beispielsweise bei Krankheit - innerhalb der Wartezeit erhalten Ihre Angehörigen alle bisher eingezahlten Beiträge, nach Abzug der Kosten für den Versicherer zurück.

Kosten

Was kostet mich (m)eine Bestattung?

Grundsätzlich sind die Kosten für eine Beerdigung sehr weit gefächert. Für eine Bestattung muss in Deutschland mit Bestattungskosten zwischen 2.500 Euro und 20.000 Euro gerechnet werden. Zu den Preis entscheidenden Faktoren gehören: Bestattungsart, Bestattungsort, Grabart und Leistungsumfang des Bestatters.

Die nachfolgende Übersicht erteilt Auskunft, welche Ausgaben bei einer Beerdigung konkret auf Sie zukommen können:

Bestattungs­institut (Sag, Urne, Auf­bewahrung) 100 € 6000 €
Friedhof (Grabkosten, Beisetzungs­gebühr, Trauerhallen­nutzung) 230 € 1000 €
Steinmetz (Grabstein) 1300 € 10600€
Grabnutzung­sgebühr (Grabart) 200 € 900 €
Friedhofs­verwaltung (Beisetzungs­gebühr, Grab­neuanlage, Grabpflege) 640 € 1500 €
Florist 50 € 200 €
Sterbeurkunde 7 € 230 €
Gesamt­kosten 2527 € 19830 €

(Quelle: Stiftung Warentest)

Kostenfaktoren

Die Kosten für eine Sterbegeldversicherung

Die Kosten sind abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Alter bei Vertragsabschluss. Aber auch die Dauer, wie lange die den Beitrag zahlen wollen, und andere Faktoren beeinflussen die Kosten der Versicherung.Bevor Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen, sollten Sie daher die Versicherungsanbieter und deren Tarife sorgfältig miteinander vergleichen.

Die monatlichen Beiträge für eine Versicherungssumme von 7.500 Euro liegen je nach Anbieter zwischen 15 und 25 Euro.

Die monatlichen Beiträge für eine Versicherungssumme von 7.500 Euro liegen zwischen 10 und 17 Euro.

Wichtiger Aspekt zur Privaten Krankenversicherung

Unser Tipp: Sterbegeldversicherung im Preisvergleich

Sind Sie an einer Bestattungsvorsorge interessiert? Gehen Sie die Planung ganz flexibel und bequem vom heimischen Sofa aus an. Fordern Sie dafür noch heute spielend einfach und schnell ein Angebot verschiedener Anbieter für Sterbegeldversicherungen an. Ob eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitsfragen - es ist bestimmt eine passende Versicherung nach Ihren individuellen Vorstellungen für Sie dabei.

Wichtige Aspekte

Worauf muss bei einer Sterbegeldversicherung geachtet werden?

Grundsätzlich gilt, dass es nicht die eine Sterbegeldversicherung für alle gibt. Welche Versicherung die beste Wahl für Sie ist, hängt von individuellen Faktoren ab:

  • Die Wartezeit

    Ein wichtiges Attribut ist die Wartezeit. Einen sofortigen Versicherungsschutz erhalten Sie allerdings nur mit Beantwortung der Gesundheitsfragen. Eine Sterbegeldversicherung mit Wartezeit verzichtet auf die Gesundheitsprüfung. Diese Form der Bestattungsvorsorge ist für Menschen angedacht, die aufgrund von schweren Vorerkrankungen Schwierigkeiten haben, eine passende Sterbegeldvorsorge zu bekommen.

  • Der Versicherungsbeginn

    Haben Sie einen Anbieter ausgewählt, ist der Versicherungsbeginn ein preisentscheidendes Kriterium. Möchten Sie zu einem späteren Startzeitpunkt in die Versicherung eintreten, könnte sich die Beitragshöhe des Versicherers verändern.

  • Beitragsdauer

    Sie müssen nicht bis an Ihr Lebensende in die Sterbegeldversicherung einzahlen - sondern zahlen lediglich bis zu einem vorher mit dem Versicherer vereinbarten Alter. Je nachdem, wie alt Sie zu Beginn der Sterbegeldversicherung sind, stoppen die Beitragszahlungen in der Regel im Alter zwischen 65 oder 85 Jahren. Der Schutz der Versicherung besteht allerdings bis ans Lebensende. Wer schon während der Beitragsdauer verstirbt, löst damit die Auszahlung aus.

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