Weg mit den Muttermalen! Was kostet der Eingriff?

Muttermale entfernen: Kosten und Ablauf der Behandlungen

Wenn Sie sich Muttermale entfernen lassen möchten, müssen Sie die Kosten unter Umständen nicht selbst tragen. 

Viele Menschen stören sich aus kosmetischen Gründen an ihren Muttermalen. Manche Muttermale entwickeln sich allerdings zu Hautkrebs und bedrohen die Gesundheit der Betroffenen. Jährlich sterben rund 3.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. Am besten ist es daher, die Muttermale zu beobachten und zu entfernen, wenn sie sich verändern. Wir zeigen Ihnen nachfolgend, wann eine Entfernung von Muttermalen notwendig ist, wie die Prozedur abläuft und ob Krankenversicherungen die Kosten übernehmen. 

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    Wie viel kostet die Muttermalentfernung?

    Wie teuer es ist, wenn Sie sich ein Muttermal entfernen lassen, hängt von mehreren Aspekten ab:

    • Anzahl und Größe der Muttermale
    • Aufwand bei der Entfernung
    • Arzthonorar
    • Verwendete Materialien
    • Methode der Muttermalentfernung

    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass pro Muttermal Kosten zwischen 50 und 150 Euro auf Sie zukommen. Müssen gleich mehrere Pigmentflecke entfernt werden, steigen die Behandlungskosten dementsprechend an.

    Wie stehen Krankenversicherungen zu der Kostenübernahme?

    Sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Krankenversicherung (PKV) gilt: Hat die Muttermalentfernung rein kosmetische Gründe, werden die Kosten nicht übernommen. Besteht eine medizinische Notwendigkeit, zum Beispiel weil sich die Muttermale verändern, dann können Sie von einer Kostenübernahme ausgehen.

    Wie sieht es aber mit den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen aus? Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernehmen lediglich die Kosten für ein Hautscreening bei Patienten ab 35 Jahren. Wer sich noch vor dem 35. Lebensjahr einer Hautuntersuchung unterziehen möchte, trägt als Kassenpatient die Kosten selbst.

    Die privaten Versicherungsanbieter gehen weiter und bezahlen die weitaus genauere Untersuchung mit einem Dermatoskop, die rund 50 Euro kostet. Dies sind nur einige der vielen Gründe, sich für einen Privattarif bei der Krankenversicherung zu entscheiden. Versicherte in der PKV profitieren gegenüber der GKV von zahlreichen Zusatzleistungen und Vorzugsbehandlungen. Wichtig ist es, einen Tarifvergleich durchzuführen, um den maximalen Versicherungsschutz bei gleichzeitig niedrigen PKV-Kosten zu erhalten. Wir helfen bei der Suche nach dem perfekten PKV-Tarif!

    Wie entstehen Muttermale?

    Muttermale, die umgangssprachlich auch Leberflecke genannt werden, sind nichts anderes als eine Ansammlung pigmentreicher Zellen an einer bestimmten Hautstelle. Es kann sich dabei um sogenannte Melanozyten oder Nävuszellen handeln. Sie geben ihren Farbstoff, das Melanin, in die Haut ab und sorgen für die typische Färbung der Male, die hell- oder dunkelbraun und sogar schwarz sein kann.

    Die Entstehung von Muttermalen ist erblich bedingt oder wird im Laufe des Lebens begünstigt. Vor allem Menschen, die sehr helle Haut haben, neigen zu vermehrter Muttermalbildung. Häufige Sonnenbäder sind ebenfalls eine Ursache für die Entstehung von Pigmentflecken. Grundsätzlich sind Muttermale harmlos, einige von ihnen können sich allerdings zum Hautkrebs entwickeln. Daher ist es unerlässlich, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

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    Wann sollte ein Muttermal entfernt werden?

    „Entartete“, sich verändernde Muttermale sollten Sie entfernen lassen. Wann sich ein Muttermal in eine potenziell gefährliche Richtung entwickelt, lässt sich mit der sogenannten ABCDE-Regel feststellen.

    • Asymmetrie: Hat ein Leberfleck keine gleichmäßige, ovale Form, ist Vorsicht angebracht.

    • Begrenzung: Ein Muttermal sollte scharf begrenzt sein und regelmäßige, nicht ausgefranste, Ränder haben.

    • Colour: Lassen Sie Muttermale kontrollieren, die mehrere Farbtönungen vereinen, anstatt gleichmäßig gefärbt zu sein.

    • Durchmesser: Hat Ihr Muttermal einen Durchmesser von mehr als fünf Zentimetern, ist eine Untersuchung nötig.

    • Erhabenheit: Muttermale, die vorgewölbt und ertastbar sind, sollten ebenfalls von einem Experten untersucht werden.

    Muttermale entfernen: Diese Methoden gibt es

    Welche Behandlungsmethode für die Entfernung von Muttermalen infrage kommt, hängt zum großen Teil von dem Untersuchungsergebnis des Leberflecks ab. Üblicherweise wird eine der folgenden drei Methoden zum Einsatz kommen:

    Operativ werden Muttermale entfernt, wenn sie sich zu Krebs weiterentwickeln oder wenn eine besonders gründliche Entfernung eines gutartigen Muttermals gewünscht ist. Dieser Eingriff wird ambulant und unter lokaler Betäubung durchgeführt. Mit einem Skalpell oder einer Stanze entfernt der Arzt das Muttermal mitsamt dem umliegenden Gewebe. Zum Schluss wird die Schnittstelle vernäht und mit einem speziellen Pflaster abgedeckt.

    Einige Tage später gibt es einen weiteren Arzttermin, bei dem die Fäden wieder entfernt werden. Patienten sollten bis zur vollständigen Wundheilung die Stelle trocken halten und auf Sport, Saunagänge und ausgiebige Bäder verzichten.

    Eine solche Behandlung ist sehr sanft und hinterlässt keine Narben. Zum Einsatz kommen je nach Arzt und Rahmenbedingungen verschiedene Laser, zum Beispiel Rubin-Laser oder CO2-Laser. Die Entfernung von Muttermalen basiert bei dieser Methode auf den Einsatz von energiereichem Licht. Die Energie des Lasers wird in Wärme umgewandelt, die die Pigmentzellen zerstört. Daraufhin werden diese Pigmentzellen von den Fresszellen des Immunsystems abtransportiert. 

    Bei der Laserbehandlung verwendet der Arzt eine schmerzlindernde Salbe oder eine lokale Betäubung. Alles, was die Patienten spüren, ist ein leichtes Kribbeln. Eine Behandlung mit dem Laser kommt nur bei gutartigen Muttermalen infrage. Die Laserbehandlung erreicht lediglich die oberen Haut- und Gewebeschichten, sodass sich tieferliegendes Krebsgewebe weiterhin vermehren kann.

    Diese Methode, die auch als Hochfrequenz-Elektrochirurgie bezeichnet wird, kommt vorwiegend zum Einsatz, wenn die Leberflecke erhaben sind und warzenartig abstehen. Es handelt sich um eine sehr schonende und risikoarme Methode, die unter lokaler Betäubung durchgeführt wird und ein sehr geringes Risiko der Narbenbildung hat.

    Der Arzt verwendet für die Kauterisation einen sogenannten Radiofrequenz-Cutter, der eine kleine Metallschlinge oder eine Pinzette enthält, die mittels elektrischem Strom erhitzt wird. Beim Schnitt werden die Gefäße durch Hitze verschlossen, sodass keine Blutungen entstehen. Die behandelte Stelle wird mit einem Pflaster versehen und die Patienten sind direkt wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. 

    Es ist dringend davon abzuraten, sich die Muttermale selbst zu entfernen oder jegliche Manipulationen an dem Gewebe durchzuführen. Dadurch steigt das Risiko der Entstehung von schwarzem Hautkrebs. Also am besten direkt zum Arzt begeben und die weitere Vorgehensweise abklären.

    Wichtige Infos zur Privaten Krankenversicherung

    Sie möchten Ihre Muttermale loswerden? Entscheiden Sie sich für eine private Krankenversicherung und profitieren Sie von Vorzugsbehandlungen und den neuesten Behandlungsmethoden. Der ideale Versicherungstarif ist nur wenige Mausklicks entfernt.

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