Leistungen der PKV, oder die Sicherheit der GKV?

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Krankenversicherung für Studenten

Studenten können zwischen der gesetzlichen (GKV) und privaten Krankenversicherung (PKV) frei wählen.

Welche Kranken­versicherung ist für den Studenten die beste Wahl?

Bei ihrer Krankenversicherung haben Studenten zu Beginn des Studiums die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Absicherung. Wer bisher Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse gewesen ist, kann sich nun von der Versicherungspflicht befreien und eine private Krankenversicherung abschließen.

Warum dies sinnvoll ist? Die zukünftigen Akademiker können die Leistungen selbst zusammenstellen. Zudem bieten die günstigen PKV-Tarife oft ein besseres Leistungsniveau als die gesetzliche Krankenversicherung. Vor allem Kinder von Beamten profitieren von sehr preiswerten Angeboten. Gerade für sie ist die private Krankenversicherung die richtige Entscheidung. Wichtig ist dabei, eine private Krankenversicherung zu wählen, die nicht nur günstig, sondern auch leistungsstark ist.

Themen dieser Seite

Möglichkeiten

Studenten haben die freie Wahl ihrer Kranken­­­versicherung.

PKV

Die private Kranken­­versicherung bietet Vor- und Nachteile.

GKV

Auch die GKV hat einige Vor- und Nachteile für Studenten.

Übersicht

Unsere Entscheidungs­­hilfe für Studenten: PKV oder GKV?

Möglichkeiten

Studenten können bei ihrer Kranken­versicherung wählen

Vor dem Uni-Start müssen sich Studierende Gedanken machen, ob sie sich privat oder gesetzlich krankenversichern. Grundsätzlich werden sie mit Beginn des Studiums versicherungspflichtig, müssen sich also gesetzlich krankenversichern. Studenten können jedoch entscheiden, ob sie dies bleiben oder in die private Krankenversicherung gehen. Dazu haben sie maximal drei Monate ab dem Zeitpunkt der Einschreibung Zeit.

Wechsel in die private Krankenversicherung

Um in die private Krankenversicherung zu wechseln, müssen sich Studenten in diesem Zeitraum von der Versicherungspflicht befreien. Einen entsprechenden Antrag gibt es bei der aktuellen Krankenkasse. Wer dies nichts tut, wird Mitglied einer gesetzlichen Kasse. Das gilt auch, wenn Studierende bis dahin privat versichert waren, etwa weil die Eltern eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben.

Nicht über die Eltern mitversichert?

Sind Studenten nicht über die gesetzliche Krankenversicherung der Eltern mitversichert, sind sie Mitglied der studentischen Kranken­versicherung. Dort liegt der monatliche Beitrag bei derzeit rund 66 Euro zuzüglich Zusatzbeitrag (maximal 11 Euro) und Pflegeversicherung (zwischen 20 und 22 Euro).

Vor- und Nachteile

Private Krankenversicherung für Studenten

Die private Krankenversicherung hat einige Vor- und Nachteile. Sie überzeugt mit umfassenden Leistungen und der Möglichkeit, diese maßgeschneidert zu den persönlichen Bedürfnissen zusammenzustellen.

Was sind die Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung für Studenten?

Krankenversicherung für Studenten

Vorteile

Nachteile

  1. Beitragsrückerstattungen: Studenten in der privaten Krankenversicherung erhalten oftmals Geld zurück, wenn sie innerhalb eines Jahres keine Kosten verursacht beziehungsweise keine Arztrechnungen beim Versicherer eingereicht haben.
  2. Leistungen: Privat versicherte Studenten können ihren Arzt frei wählen und tragen die Kosten für Medikamente und Hilfsmittel nicht selbst. Zahnersatz, Sehhilfen oder Heilpraktikerbehandlungen werden meist von der Versicherungsgesellschaft übernommen.
  3. Beihilfe: Studenten, deren Eltern oder Elternteil verbeamtet sind, profitieren von der Beihilfe. Spezielle Beihilfe-Tarife sind sehr günstig, da sie nur den Rest der Kosten absichern, die über die Beihilfe nicht abgedeckt sind.
Wichtiger Aspekt zur Privaten Krankenversicherung

Noch Fragen offen?

Mit einem Versicherungsexperten können interessierte Studenten detailliert besprechen, welche Vorzüge und Fallstricke die private Kranken­versicherung für die persönliche Lebenssituation hat. Er zeigt ihnen auch die Anbieter auf, die am besten zu den individuellen Wünschen an die Krankenversicherung passen.

Vor- und Nachteile

Gesetzlich Krankenversicherung für Studenten

Auch die GKV bietet Vor- und Nachteile für Studenten. So ist die gesetzliche Krankenkasse durch die Familienversicherung bis zum 25. Lebensjahr kostenlos, sofern die Eltern in der GKV versichert sind.

Was sind die Vor- und Nachteile der gesetzlichen Krankenversicherung für Studenten?

Krankenversicherung für Studenten

Vorteile

Nachteile

  1. Studentische Krankenversicherung: Studenten, die die Altersgrenze von 25 Jahren überschritten haben oder einen Verdienst über 450 Euro im Monat haben, versichern sich in der studentischen Krankenversicherung. Dort beginnt der Beitrag je nach Krankenkasse ab rund 86 Euro pro Monat. Gerade für kostenbewusste Personen lohnt es sich, verschiedene Kassen zu vergleichen, um die günstigste zu finden. Achtung: Sowohl Studierenden an Berufsakademien als auch in dualen Studiengängen ist der Weg in die studentische Krankenversicherung in der Regel verwehrt. Ihnen bleibt nur die freiwillige Absicherung.

Wann lohnt sich welche Krankenversicherung für Studenten

PKV GKV
Unter 25 Jahre Die PKV ist die bessere Wahl, wenn min­destens ein Elternteil ver­beamtet ist, nur eine frei­willige Ver­sicherung in der GKV möglich ist, oder das Einkommen über 405 Euro/ Monat liegt. Die GKV ist die bessere Wahl, wenn die Familien­­versicherung greift
Über 25 Jahre Die PKV ist die bessere Wahl, wenn sonst nur die freiwillige Ver­sicherung in der GKV möglich ist. Die GKV ist die bessere Wahl wenn die studen­tische Kranken­versicherung greift.
Das Alter liegt unter 25 Jahre
Die PKV ist die bessere Wahl, wenn min­destens ein Elternteil ver­beamtet ist, nur eine frei­willige Ver­sicherung in der GKV möglich ist, oder das Einkommen über 405 Euro/ Monat liegt. Die GKV ist die bessere Wahl, wenn die Familien­­versicherung greift
Das Alter liegt über 25 Jahre
Die PKV ist die bessere Wahl, wenn sonst nur die freiwillige Ver­sicherung in der GKV möglich ist. Die GKV ist die bessere Wahl wenn die studen­tische Kranken­versicherung greift.

Fragen und Antworten für Studenten

Was kostet eine Studenten Krankenversicherung?

Die Beiträge für Studenten variieren je nach Anbieter. In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Studenten aktuell zwischen 88€ und 94€. In der privaten Krankenversicherung können sich Studenten ab einem Beitrag von 91€ versichern. Weiterlesen

Warum steigen die GKV-Beiträge durch die BAföG-Erhöhung?

Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung richten sich nach dem Einkommen. Bei Studenten gilt der BAföG-Bedarfssatz gilt für alle Studierende als Berechnungsgrundlage für gesetzlich krankenversicherte Studenten. Wird das BAföG erhöht, steigt demnach auch der GKV-Beitrag, unabhängig davon ob der Student BAföG bezieht. Weiterlesen

Wie teuer ist eine private Krankenversicherung für Studenten?

Die private Krankenversicherung berechnet ihren Beitrag unabhängig vom Einkommen. Entscheidend für Studenten sind die gewünschten Leistungen, je nach Tarif zahlen Studenten ab 91€ im Monat. Weiterlesen

Wann lohnt sich welche Krankenversicherung für Studenten?

Die gesetzliche Krankenversicherung ist die bessere Wahl, wenn Studierende kostenlos in der Familienversicherung der Eltern versichert sein können. Die private Krankenversicherung ist die bessere Wahl, wenn die Eltern privatversicherte Beamte sind, oder ansonsten nur eine freiwillige Krankenversicherung. Weiterlesen

Wie lange können Studenten Familienversichert sein?

Studenten können bis zum 25. Lebensjahr kostenlos in der Familienversicherung der Eltern mitversichert sein. Eine Ausnahme bilden Studenten die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, sie müssen sich eigenständig versichern. Weiterlesen

Welche Entscheidung ist richtig für Studenten?

Welche Krankenversicherung die richtige Entscheidung ist, hängt von zwei wichtigen Fragen ab:

  • Welchen Schutz wünscht sich der Student für seine Gesundheit?
  • Reicht ein Grundschutz wie bei der GKV?
  • Oder will man von einer besseren Behandlung beim Arzt profitieren?
  • Welchen Weg gehen Studenten nach dem Studium?

Wer beispielsweise weiß, dass er eine Beamtenlaufbahn einschlägt, sollte aufgrund der Beihilfe abwägen, eine private Krankenversicherung zu wählen.

Wie geht es mit der Krankenversicherung nach dem Studium weiter?

Haben sich Studenten für die private Krankenversicherung entschieden, können sie während ihres Studiums nicht mehr in die GKV wechseln. Sollten Studierende nach ihrem Abschluss auf Arbeitslosengeld II angewiesen sein, zahlt das Jobcenter einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung von maximal 352 Euro (2019).

Erst mit dem Eintritt in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung können sie wieder unkompliziert Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse werden.

Können Studenten von der PKV in die GKV für die Zeit des Studiums wechseln?

Wer als bisher Privatversicherter für das Studium gesetzlich versichert sein möchte, aber anschließend wieder Kunde eines PKV-Anbieters werden will, kann sich eine sogenannte Anwartschaft sichern. Dadurch ist es möglich, ohne erneute Gesundheitsprüfung zurück in die PKV zu wechseln. Weitere Informationen dazu liefert der aktuelle private Krankenversicherer.

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