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Private Krankenversicherung für Polizisten: Warum lohnt sich dieser Gesundheitsschutz für Sie?

Als Polizist üben Sie einen wichtigen Dienst zum Schutz von Recht, Ordnung und der Bürger aus. Dies erfordert einen Gesundheitsschutz auf hohem Niveau. Schließlich gibt es innerhalb des Polizeiapparates Tätigkeiten, in denen das Risiko für Verletzungen und Unfälle sehr hoch ist – bis hin zur Lebensgefahr. Daher bietet der Bund oder das Bundesland den ihm unterstellten Polizeibeamten mit hohen Zuzahlungen eine Unterstützung zur Krankenversicherung an.

Dennoch sind auch Polizeibeamte angehalten, sich um eine eigene Krankenversicherung zu kümmern. Die meisten entscheiden sich dabei für die private Krankenversicherung.

Die wichtigsten Fakten zur privaten Krankenversicherung für Polizisten

  • Als Polizeibeamter erhalten Sie vom Dienstherrn entweder Beihilfe oder Heilfürsorge.
  • Wer Heilfürsorge erhält, sollte eine Anwartschafts­versicherung abschließen, um nach der Pensionierung einen günstigen PKV-Beihilfetarif zu erhalten.
  • Zusatzversicherungen für Zahnbehandlungen und Zahnersatz empfehlen sich bei Heilfürsorge. Eine Auslandskrankenversicherung ist für jeden Polizeibeamten empfehlenswert.
  • Jeder Polizist muss außerdem eine eigene Pflegeversicherung abschließen.
Themen dieser Seite im Überblick
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    DAS WICHTIGSTE ZUERST

    Ist eine private Krankenversicherung für Polizisten sinnvoll?

    Polizisten sind Polizeivollzugsbeamte und stehen im Dienst der Länderpolizei oder der Bundespolizei. Sie arbeiten also entweder für ein Bundesland oder unterstehen direkt dem Bund:

    1. In der Ausbildung sind die angehenden Polizisten Beamte auf Widerruf.

    2. Nach dem Abschluss sind sie zunächst Beamte auf Probe.

    3. Mit dem Ende der Probezeit ist der Weg in den Beamtenstatus auf Lebenszeit frei.

    Als Polizeibeamter haben Sie Anspruch auf Beihilfe vom Dienstherrn, und zwar ab der Ausbildungszeit.

    Die private Krankenversicherung (PVK) bietet zu dieser Form der Absicherung besondere Tarife an, die diesen Versicherungsschutz ergänzen. Als Versicherungsnehmer können Sie damit die restlichen Arztkosten versichern, die von der Beihilfe nicht abgedeckt werden. Durch diese sogenannte Restkostenversicherung (auch Beihilfetarif) wird die PKV für Sie kostengünstig. Zugleich bietet sie Ihnen ein großes Spektrum an Leistungen, weit mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

    Aus diesem Grund ist eine private Krankenversicherung für Polizeibeamte sinnvoll und empfehlenswert. Die genaueren Details zu Vorteilen und Leistungen der PKV erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.

    FÜRSORGEPFLICHTEN

    Beihilfe oder Heilfürsorge: Welchen Anspruch haben Polizeibeamte?

    Als Beamter haben Sie im Polizeidienst generell den Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherrn. Das heißt, dass Ihnen Ihr Dienstherr 50 Prozent bis 80 Prozent Ihrer Arztkosten erstattet. Wie viel Sie erhalten, hängt von den Regelungen des Bundeslandes ab, für das Sie arbeiten sowie von Ihrer familiären Situation.

    Fakten zur individuellen Beihilfe für Beamte

    • Im Normalfall erhalten Beamte im Krankheitsfall Beihilfe in Höhe von 50 Prozent der Arztkosten. Bei zwei Kindern steigt der Beihilfesatz auf 70 Prozent.

    • Der Beihilfeanspruch für Ehepartner (70 Prozent) oder die Kinder (80 Prozent pro Kind) ist deutlich höher als für den Beamten.

    • In der Pensionszeit ist ein Beihilfesatz in Höhe von 70 Prozent üblich.

    • Die Regelungen zur Beihilfe unterscheiden sich je nach Bundesland oder Kommune.

    • Damit auch die restlichen Kosten abgesichert sind, sind Sie verpflichtet, eine Krankenversicherung (Restkostenversicherung) abzuschließen.

    >> Mehr Infos finden Sie auf der Seite Beihilfe für Beamte

    Arbeiten Sie als Polizist im Vollzugsdienst, ist Ihr Verletzungsrisiko höher als bei anderen Polizeibeamten. In der Regel können Sie in diesem Fall die freie Heilfürsorge beanspruchen. Dann zahlt der Dienstherr 100 Prozent Ihrer Arztrechnungen. Im aktiven Dienst fallen für Sie dann keine Kosten für eine Krankenversicherung mehr an.

    Fakten zur freien Heilfürsorge für Polizeibeamte

    • Bei der freien Heilfürsorge zahlt der Dienstherr im Krankheitsfall 100 Prozent der Arztkosten.

    • Der Leistungsumfang entspricht dem der gesetzlichen Krankenversicherung.

    • Freie Heilfürsorge wird nur gezahlt, solange Sie im aktiven Dienst sind. Sie fällt weg, wenn Sie pensioniert werden. Dann besteht wieder Beihilfeanspruch.

    • Für den einfachen Wechsel in den PKV-Beihilfetarif brauchen Sie eine Anwartschafts­versicherung (siehe Kapitel dazu)

    • Über die Heilfürsorge sind nur Sie als Beamter versichert. Der Schutz kann nicht auf Familienmitglieder erweitert werden.

    TIPP

    Wenn Sie als Polizeibeamter zwischen individueller Beihilfe und freier Heilfürsorge wählen können und Sie entscheiden sich für letztere Option, sind Sie bis zum Eintritt in die Pensionierung an diese Entscheidung gebunden.

    Auch wenn Sie durch die Heilfürsorge keine Kosten für die Versorgung im Krankheitsfall haben, lohnt es sich für Sie trotzdem, wenn Sie sich in den Tarifangeboten der privaten Versicherer umschauen. Mit einer Zusatzversicherung etwa zur Zahnbehandlung, zu stationären Klinikaufenthalten oder einer Auslandsreisekrankenversicherung erweitern Sie Ihren Versicherungsschutz und genießen mehr Komfort. Unsere Versicherungsexperten helfen Ihnen bei diesen Fragen weiter.

    LEISTUNGEN & KOSTEN

    Welche Leistungen bietet die private Krankenversicherung für Polizisten?

    Die private Krankenversicherung hebt sich durch ihr hohes Leistungsniveau von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Als Polizeibeamter sollten Sie sich für einen Tarif entscheiden, der die Arztgebühren über den Höchstsatz der Gebührenordnung erstattet. Denn das hohe Verletzungsrisiko in Ihrem Beruf kann eine komplizierte oder teure Behandlung nach sich ziehen. Weitere Leistungen, die für Polizisten wichtig sind, sind die schnelle Terminvergabe und die freie Arztwahl. Weitere Vorteile der privaten Krankenversicherung

    • Komfort-Behandlung bei stationären Klinikaufenthalten, etwa Chefarztbehandlung oder Unterbringung im Einzelzimmer (beides optional)

    • Hohe Zuzahlungen bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz

    • Unterstützung bei modernen Therapieformen

    • Passende Tarife zur Beamtenbeihilfe

    • Individueller Leistungsumfang

    • Stabiles Leistungsniveau

    Nachteile hat die PKV jedoch auch. So ist es beispielsweise nicht möglich, Familienmitglieder beitragsfrei mitzuversichern. Jede Person erhält einen eigenen Versicherungsvertrag. Aufgrund der hohen Beihilfesätze bei mitversicherten Angehörigen und Ehepartnern halten sich diese Kosten gerade bei Beamten jedoch in Grenzen.

    Jeder Vertrag geht mit einer Gesundheitsprüfung einher. Bei bestehenden Vorerkrankungen berechnet der Versicherer Risikozuschläge oder er kann Ihren Antrag sogar ablehnen. Das macht es nicht leicht, den Wunschversicherer und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

    Was kostet die private Krankenversicherung für Polizeibeamte?

    Über die Kosten einer PKV lassen sich nur sehr schwer allgemeingültige Angaben machen. Denn durch individuelle Voraussetzungen wie das Alter bei Vertragsabschluss, die Gesundheitsprüfung, Vorerkrankungen sowie Beruf und Hobbys erhält jeder Versicherte eine unterschiedliche Prämie. Natürlich spielt auch der gewählte Leistungsumfang bei der Beitragsberechnung eine Rolle.

    Eine grobe Orientierung geben Ihnen Online-Rechner sowie Versicherungstests, die von einschlägigen Verbrauchermagazinen durchgeführt werden. Allerdings müssen Sie bei letzterem einige Abstriche in Kauf nehmen. So sind PKV-Tarife speziell für Polizisten kaum der Mittelpunkt einer Testreihe. Stattdessen bewerten die Experten Beamten-Tarife allgemein. Doch auch das ist für Sie ein hilfreicher Anhaltspunkt.

    Collage PKV Kosten

    Das Wirtschaftsmagazin Focus Money berichtete in seiner Ausgabe vom Herbst 2022 zuletzt zum Thema PKV für Beamte. Am Beispiel einer 30-jährigen Bundesbeamtin ermittelte das Magazin auch die Kosten von ausgewählten, leistungsstarken PKV-Tarifen. Die Berechnung erfolgte mit den Voraussetzungen, dass die Musterkundin 50 Prozent Beihilfe erhält und keine Selbstbeteiligung zahlt. Die Kostenspanne lag zwischen 268 Euro und 367 Euro monatlicher Prämie.

    >> Genauere Infos zu den Leistungen der PKV finden Sie auf unserer Themenseite PKV für Beamte

    Weil die Preisgestaltung in der privaten Krankenversicherung eine so individuelle Sache ist, lohnt es sich, wenn Sie sich von einem Experten beraten lassen, der einen Überblick über die Anbieter hat. Auch im Hinblick auf die Gesundheitsfragen ist eine Beratung und ein Angebot vom Experten für Sie ein Vorteil.

    VORAUSSCHAUEND VERSICHERT

    Die Anwartschafts­versicherung: Ein Muss für Polizeibeamte mit Heilfürsorge

    Die Kostenerstattung über die Heilfürsorge endet, wenn Sie aus dem aktiven Dienst austreten und sich pensionieren lassen. Dann sind Sie wieder beihilfeberechtigt.

    Der Beihilfesatz für pensionierte Beamte beträgt 70 Prozent. Dies zahlt Ihnen also der Dienstherr im Krankheitsfall. Die restlichen 30 Prozent müssen Sie nun selbst versichern, mit einer privaten Krankenversicherung für Polizeibeamte.

    Dies sollten Sie frühzeitig bedenken, am besten, sobald die Heilfürsorge für Sie gilt. Denn je älter Sie bei Vertragsabschluss sind, desto mehr zahlen Sie für den PKV-Tarif. Denken Sie auch daran, dass Ihr Gesundheits­zustand ist bei Pensionierung ein ganz anderer als zu Beginn Ihrer Polizistenlaufbahn. In der PKV können Vorerkrankungen den Beitrag in die Höhe treiben, weil Versicherer dann Risikozuschläge berechnen.

    Bessere Voraussetzungen für den Beihilfetarif

    Einen hohen Kranken­versicherungs­beitrag vermeiden Sie, wenn Sie rechtzeitig eine Anwartschafts­versicherung für Ihren späteren PKV-Beihilfetarif abschließen. Diese Absicherung sorgt dafür, dass Sie mit der Pensionierung zu den Konditionen in den PKV-Tarif wechseln können, die Sie bei Abschluss der Anwartschaft nachweisen konnten. Das betrifft in erster Linie Ihr Alter und Ihren Gesundheitszustand.

    Es gibt die kleine und die große Anwartschaft. In der letzteren Variante bauen Sie Alterungs­rückstellungen auf. Sie lohnt sich, wenn Sie auf Lebenszeit verbeamtet sind. Kostenpunkt ist etwa 25 Prozent des PKV-Tarifs.

    Kosten

    Rund um sozialversichert: Eine eigene Pflegepflichtversicherung braucht jeder Polizist

    Ganz gleich, ob Sie Beihilfe erhalten oder Heilfürsorge: Als verbeamteter Polizist sind Sie verpflichtet, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Denn dieser Schutz wird nicht von der Fürsorge durch den Dienstherrn abgedeckt.

    Wenn Sie einen Beihilfetarif abschließen, sollte der Baustein Pflegeversicherung unbedingt enthalten sein. Erhalten Sie Heilfürsorge, können Sie die Pflegepflichtversicherung meist zusammen mit der Anwartschaftsversicherung beim gleichen Anbieter abschließen. Mit diesem Paket haben Sie die Anforderungen an den Sozialversicherungsschutz erfüllt.

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    Redakteurin Jenny Gebel

    Jenny Gebel

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      Aktualisiert am 13. Januar 2023

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    *Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse spart Max Mustermann (Angestellter, 35 Jahre alt) mit der privaten Krankenversicherung 40 Prozent. Sein Einkommen liegt bei 67.000 Euro im Jahr. Davon gehen 6.359 Euro an die Kranken- und Pflegekasse (Beitragssatz 17,5 Prozent, Arbeitgeberanteil bereits berücksichtigt).

    Die PKV kostet ihn monatlich 261 Euro (R+V, Tarif „AGIL comfort U, PVN“, lt. Focus-Money hervorragende PKV mit ausgewogenem Schutz). Im Jahr sind das 3.227 Euro und damit über 40 Prozent weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung

    Kontakt

    info@krankenversicherung.net

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