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Wie sind Sie als Lehrer richtig versichert?

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Krankenversicherung für Lehrer: Wie können Sie sich krankenversichern?

Als Beamter oder Freiberufler stehen Ihnen verschiedene Optionen für die Krankenversicherung offen. Denn neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kommt auch die private Krankenversicherung (PKV) infrage. Doch dort macht die Vielfalt an Tarifangeboten eine schnelle Auswahl schwer.

Arbeiten Sie als angestellter Lehrer, sind Sie hingegen stark an die GKV gebunden.

Ganz gleich, ob privat oder gesetzlich – auch als Lehrer entstehen Ihnen Kosten für die Krankenversicherung. Als Beamter genießen Sie in der PKV in dieser Hinsicht viele Vorteile.

Themen dieser Seite im Überblick
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    PKV oder GKV?

    Lehrer & Krankenversicherung: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Selbstverständlich unterliegen auch Lehrer der in Deutschland gültigen Pflicht zur Krankenversicherung. Ob für Sie eher die gesetzliche oder die private Krankenversicherung offen steht, hängt von der Form Ihres Beschäftigungsverhältnisses ab:

    • Verbeamtete Lehrer:

      Als Beamter können Sie frei entscheiden, ob Sie sich in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenversicherung anmelden wollen. Viele Beamte wählen die PKV, weil sie dank Beihilfe vom Dienstherrn und besonderen Beamten-Tarifen eine kostengünstige und dennoch leistungsstarke Krankenversicherung erhalten. Bei einer freiwilligen Versicherung in der GKV erhalten Beamte nur in einzelnen Bundesländern eine (pauschale) Beihilfe. In der Regel tragen Sie die Kosten jedoch selbst.

    • Angestellte Lehrer:

      Sie sind automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert, wenn Sie als Angestellter arbeiten und Ihr Einkommen unterhalb der Versicherungspflicht­grenze liegt. Das bedeutet, Ihr Jahresverdienst beträgt weniger als 66.600 Euro. Ihr Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Kosten, sodass die Versicherung relativ günstig ist. Haben Sie ein Jahreseinkommen über der Versicherungs­pflicht­grenze, können Sie zwischen einer freiwilligen Versicherung in der GKV oder einer Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung wählen.

    • Selbstständige und freiberufliche Lehrer:

      Auch als Freiberufler haben Sie die freie Wahl zwischen GKV und PKV. In beiden Versicherungs­systemen müssen Sie die Beiträge komplett aus eigener Tasche bezahlen. Besondere Tarife, Beihilfe oder Arbeitgeberanteile beziehungsweise -zuschüsse, von denen Angestellte oder Beamte beim Krankenversicherungs­­schutz profitieren, gibt es für Selbstständige nicht.

    TIPP

    Anders als in der GKV haben Sie in der PKV die Chance, den Krankenversicherungs­­schutz individuell an Ihren Bedarf anzupassen. Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich von einem Versicherungs-Profi helfen. Sein Job ist es, aus den Angeboten auf dem Versicherungsmarkt diejenigen Tarife herauszufiltern, die zu Ihren Vorgaben, Wünschen und Ihren Preisvorstellungen passen.

    PKV FÜR BEAMTE

    Warum ist die PKV für verbeamtete Lehrer empfehlenswert?

    Wenn Sie als Lehrer verbeamtet sind, haben Sie Anspruch auf Beihilfe vom Dienstherrn. Er übernimmt einen Anteil Ihrer Arztrechnung. Dieser Anteil ist mit 50 bis 80 Prozent sogar sehr hoch.

    Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Ihr Ehepartner und Ihre Kinder beihilfeberechtigt. Dies hängt vom Einkommen des Partners sowie von den Regelungen zur Beihilfe für Beamte des Bundeslandes ab, für das Sie als Lehrer arbeiten oder auch von den Regeln des Bundes.

    Günstig privat versichert dank Beihilfe-Tarif

    Für Sie als Versicherungsnehmer mit Beamtenstatus bedeutet das, dass der größte Teil Ihrer Arztkosten von Ihrem Dienstherrn erstattet wird. Sie müssen nur den Teil absichern, der nicht unter diesen Beihilfe­anspruch fällt. Dafür bieten Ihnen die privaten Krankenversicherer besondere Beihilfe-Tarife an, die sehr kostengünstig sind.

    Tipp: Nicht immer decken Beihilfe und PKV-Tarif die Arztkosten zu 100 Prozent ab, etwa wenn in Ihrem Bundesland Leistungen vom Beihilfe­anspruch ausgeschlossen sind. Die Rechnung für die übrig gebliebenen Kosten geht dann an Sie. In solchen Fällen macht ein Beihilfe­ergänzungstarif Ihre Absicherung komplett. Dies ist eine Art Zusatzversicherung für privatversicherte Beamte.

    KOSTEN

    Wie viel müssen Lehrer für die Krankenversicherung bezahlen?

    Die Kosten für die private Krankenversicherung ergeben sich aus mehreren Faktoren. Dazu zählen Gesundheits­zustand, Alter, aber auch das Beschäftigungsverhältnis (etwa Beamter, Selbstständiger oder Angestellter) und die sich daraus ergebenden Ansprüche. Daher ist es schwer, allgemeine Aussagen dazu zu treffen.

    Darum sind PKV-Kosten eine individuelle Angelegenheit

    Die privaten Versicherer berechnen die Versicherungs­prämie je nach Tarif und Leistungsumfang sowie nach dem individuellen Risiko für Krankheiten. Zur Antragstellung gehört daher immer eine Gesundheitsprüfung dazu.

    TIPP

    Für Personen, die ihre Beamtenlaufbahn starten, machen viele Versicherer Sonderangebote. In sogenannten Öffnungsaktionen der PKV werden Beamtenanwärter in den Versicherungsschutz aufgenommen, völlig unabhängig von ihrem Gesundheits­zustand. Auch Beamtenanwärter und Referendare mit Vorerkrankungen erhalten durch diese Aktionen einen einfachen Zugang zur privaten Krankenversicherung.

    Ungefähre Kosten zur groben Orientierung

    • Für verbeamtete Lehrer

      Leistungsstarke Tarife für Beamte gibt es bereits ab 253 Euro. Dies zeigt der aktuelle Testbericht von Focus Money (Herbst 2021). Die ermittelten Tarife und Kosten gelten beispielhaft für eine 30-jährige Bundesbeamtin mit einem Beihilfeanspruch von 50 Prozent.

      Beamtenanwärter zahlen laut Testexperten zwischen 54 und 100 Euro monatlich für eine Absicherung in der PKV.

      Für die GKV belaufen sich die Kosten für verbeamtete Lehrer bei rund 580 Euro (ohne Beihilfe).

      >> Details zu den Kosten finden Sie auf der Seite Krankenversicherung für Beamte

    • Für selbstständige Lehrer

      Als Selbstständiger zahlen Sie sowohl in der privaten als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung den Beitrag komplett selbst. In der GKV steigt Ihr Beitrag an, wenn Sie ein höheres Einkommen erzielen. In der PKV bleiben die Kosten von möglichen Umsatzsteigerungen Ihres Unternehmens unberührt. Sie ändern sich nur bei Vertrags­anpassungen. Ungefähre Kostenangaben sind schwer zu machen.

      In der GKV liegt der Mindestbeitrag (bei einer angenommenen Mindesteinnahme von rund 1.100 Euro im Monat) und allen Zuschlägen (Krankengeld und Pflegeversicherung) bei etwa 210 Euro pro Monat. Je nach Einkommen steigt der Beitrag auf 900 Euro monatlich an.

      Eine private Krankenversicherung für einen 35-jährigen Selbstständigen kostet zwischen rund 390 Euro und 600 Euro (Grundschutz). Für Tarife zum Standardschutz muss der Musterkunde tiefer in die Tasche greifen, etwa 480 Euro bis rund 740 Euro pro Monat. Für einen PKV-Topschutz-Tarif liegen die Kosten zwischen 590 Euro und 750 Euro monatlich. Diese Preise ermittelte die Ratingagentur Franke und Bornberg für einen Vergleich zu PKV für Selbstständige für das Handelsblatt.

      >> Mehr Details zu den Kosten finden Sie auf der Seite Krankenversicherung für Selbstständige

    • Für angestellte Lehrer

      Bei einer Pflichtversicherung in der GKV sind die Kosten für Ihre Krankenversicherung abhängig von Ihrem Brutto-Einkommen. 14,6 Prozent davon gehen an die Krankenkasse. Hinzu kommt noch der Zusatzbeitrag, den jede Kasse selbst bestimmt. Sie zahlen jedoch nur die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrages. Die andere Hälfte übernimmt Ihr Arbeitgeber.

      Die Höhe des Krankenkassenbeitrags ist durch die Beitragsbemessungs­grenze gedeckelt. Diese liegt bei einem Brutto-Monatsgehalt von 4.987,50 Euro (Stand 2023). Der maximale Beitrag für Sie als Arbeitnehmer liegt bei einem Zusatzbeitrag von 1,6 Prozent bei rund 404 Euro und rund 76 Euro für die Pflegeversicherung (für Kinderlose) – also bei insgesamt 480 Euro.

      > Mehr Details zur Berechnung der Kosten in der GKV finden Sie auf der Seite zur gesetzlichen Krankenversicherung.

    Wichtiger Aspekt zur Privaten Krankenversicherung

    Müssen Lehrer ihre Krankenversicherung bezahlen?

    Ja, auch Lehrer müssen für ihre Krankenversicherung zahlen, ganz gleich, ob verbeamtet oder nicht. Nur Beamte in Berufen mit hohem Gesundheitsrisiko haben Anspruch auf die sogenannte freie Heilfürsorge. Hier kommt der Dienstherr für die gesamten Kosten der Krankenversicherung auf. Das betrifft Polizisten oder Beamte im Justizvollzug.

    GKV FÜR LEHRER

    Krankenversicherung für Lehrer: Wann lohnt sich die GKV?

    Teuer wird die GKV für Sie, wenn Sie als Lehrer verbeamtet sind oder freiberuflich arbeiten. Denn dann bleibt Ihnen nur die sogenannte freiwillige Mitgliedschaft in der GKV. Freiwillig ist sie deshalb, weil Sie als Beamter oder Freiberufler nicht der Versicherungs­pflicht unterliegen, die für Angestellte gilt.

    Dennoch kann es auch Situationen geben, in denen die GKV als Option infrage kommt:

    • Bei großen Familien

      Sie sind als Lehrer verbeamtet und haben eine große Familie, für die Sie mit Ihrem Einkommen allein sorgen. Dann kann die kostenlose Familien­versicherung der Krankenkasse ein Vorteil für Ihre monatlichen Ausgaben sein. Denn trotz günstiger Beiträge in Beamtentarifen kann bei der PKV mit ihren einzelnen Verträgen für Familien­mitglieder ein hoher Betrag zusammenkommen.

    • Bei schweren Vorerkrankungen

      Die PKV-Versicherer haben das Recht, Ihren Antrag abzulehnen, etwa weil Ihr Gesundheits­zustand ein zu hohes Risiko bildet. Oder Sie erhalten einen Vertrag, der bestimmte Erkrankungen ausschließt. In diesen Fällen kann eine freiwillige Versicherung in der GKV für Sie eine Lösung sein. Dennoch gilt es, die verschiedenen Möglichkeiten und die entsprechenden Kosten genau zu vergleichen.

    Pauschale Beihilfe mit dem Hamburger Modell

    Seit 2018 gibt es in einigen Bundesländern die sogenannte pauschale Beihilfe für Beamte, die sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Sie beträgt 50 Prozent des Krankenkassen­beitrages. Der Wermutstropfen: Die Entscheidung für die GKV ist bindend. Sollten Sie in ein Bundesland umziehen, das diese Regelung nicht kennt, zahlen Sie den Krankenkassen­beitrag komplett selbst.

    Für Lehrer mit Beamtenstatus ist die private Krankenversicherung oft die bessere Wahl. Der Beihilfeanspruch, die günstigen Kosten in Kombination mit dem hohen Leistungsniveau sprechen dafür. Weil die Tarifwahl in der PKV jedoch eine sehr individuelle Angelegenheit ist, fahren Sie gut, wenn Sie sich von einem Versicherungs-Experten beraten lassen. Er sucht für Sie die Tarife heraus, die zu Ihrem Versicherungs­wunsch passen und berät Sie kostenlos.

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    Redakteurin Jenny Gebel

    Jenny Gebel

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      Aktualisiert am 12. Januar 2023

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    *Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse spart Max Mustermann (Angestellter, 35 Jahre alt) mit der privaten Krankenversicherung 40 Prozent. Sein Einkommen liegt bei 67.000 Euro im Jahr. Davon gehen 6.359 Euro an die Kranken- und Pflegekasse (Beitragssatz 17,5 Prozent, Arbeitgeberanteil bereits berücksichtigt).

    Die PKV kostet ihn monatlich 261 Euro (R+V, Tarif „AGIL comfort U, PVN“, lt. Focus-Money hervorragende PKV mit ausgewogenem Schutz). Im Jahr sind das 3.227 Euro und damit über 40 Prozent weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung

    Kontakt

    info@krankenversicherung.net

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