Gesunde Ernährung: Früher, heute, in Zukunft?

Sebastian Ebeling - Krankenversicherung.net Redaktion

Krankenversicherung.net Redakteur

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Gesunde Ernährung, Trends und Nach­haltigkeit in 2019

Ernährung ist heutzutage viel mehr als bloße Energieaufnahme. Sie ist Ausdruck des Lebensstils und ein persönliches Statement. So wurden in den letzten Jahren unzählige Diäten und Ernährungsweisen als die beste betitelt.

Wir möchten uns auf dieser Seite nicht zumuten, eine solche Empfehlung auszusprechen. Aber wir haben für Sie grundlegende Tipps für eine gesunde und nachhaltige Ernährung gesammelt. Diese beinhalten Empfehlungen und Trends von renommierten Experten aus den Bereichen Ökotrophologie, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Außerdem geben wir einen umfassenden Einblick, wie sich unsere Nahrungsvielfalt und unser Essverhalten in den letzten 2000 Jahren gewandelt hat.

Früher bis Heute

Infografik: Ernähr­ung im Laufe der Zeit

Die große Infografik: Ernährung Früher und Heute

Gesunde Ernährung

Expertentipp: Das bedeutet Gesunde Ernährung

Zum Thema gesunde Ernährung gibt es viele Meinungen, die Diskussionsstoff bieten. Doch eine frische und abwechslungsreiche Ernährung ist in jedem Fall gesund. Wie man dies im Alltag umsetzen kann, erklärt Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik e.V.

Wenn Sie sich gesund ernähren, geben Sie Ihrem Körper so viel Energie, wie er braucht und gleichzeitig alle notwendigen Nährstoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente um optimal zu funktionieren. Zu einer gesunden Ernährung gehören Getränke, (Vollkorn-)Getreide­erzeugnisse, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Ei, pflanzliche und tierische Fette sowie Leckereien. Im VFED-Ernährungsdreieck ist bildlich dargestellt, welche Lebensmittel in großer und welche in kleiner Menge gegessen werden sollen. Bei der Lebensmittelauswahl wählen Sie am besten saisonale und regionale Produkte sowie Bio-Lebensmittel. Diese enthalten besonders viele gesunde Inhaltsstoffe und sind in der Regel nicht oder nur wenig mit Schadstoffen belastet.

Täglich sollen Sie fünf bis sechs Mahlzeiten essen. Dabei sind Frühstück, Mittag- und Abendessen eine größere Mahlzeit und das zweite Frühstück, der Imbiss am Nachmittag und die Spätmahlzeit eine kleine. Dadurch bleibt die Leistungskurve konstant. Wichtig ist, sich für jede Mahlzeit Zeit zu nehmen und achtsam zu essen. Das heißt kleine Bissen nehmen und diese gründlich kauen. Achten Sie auf den Geschmack und genießen Sie jeden Bissen, so bemerken Sie, wann Sie satt sind und essen nicht mehr als Sie brauchen. Satt sind Sie übrigens erst 15 bis 20 Minuten nach Mahlzeitbeginn, denn so lange dauert es, bis der Körper die richtigen Signale sendet.

Verzichten Sie nicht auf die Dinge, die Sie besonders gerne mögen. Genießen Sie einen Riegel Schokolade zum Kaffee, ein Eis auf die Hand und ab und zu ein Glas Wein, denn essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Wären wir Maschinen, so würde es reichen, uns mit einem Nahrungsbrei zu betanken. Aber wir wollen mehr. Abwechslung im Geschmack, neue Lebensmittel einkaufen und zubereiten, in Gesellschaft essen und wir genießen eine Mahlzeit besonders an einem schön gedeckten Tisch. Wir haben unterschiedliche Lieblingsspeisen. Ausschlaggebend dafür sind unsere Vorlieben für Konsistenzen, Farben und Gerüche der Nahrungsmittel. Ob und wie Sie sich gesund ernähren erfahren Sie in einem Beratungsgespräch mit einer Diätassistentin oder Oecotrophologin (siehe Fachkräfte-Suche unter www.vfed.de).

Wer stark verarbeitete und zuckergesüßte Lebensmittel selten und maßvoll verzehrt und zuckergesüßte Getränke durch Wasser oder ungesüßte Tees ersetzt, kann die Zufuhr freier Zucker reduzieren. Kinder sollten sich erst gar nicht an eine hohe Zuckerzufuhr und den damit verbundenen Süßgeschmack gewöhnen. Speziell für Kinder beworbene Lebensmittel sind oft stark zuckerhaltig und deshalb überflüssig.

Margret Morlo von VFED

Margret Morlo von VFED e.V.

Der VFED e. V. wurde 1992 gegründet. Er ist ein Fachverband für Diätas­sistenten, Oecotro­phologen und Mediziner aus den Bereichen Ernährung und Diätetik. Als gemeinnütziger Verband finanziert er sich über Mitglieder­beiträge und Spenden. Nach der Leitlinien „VFED – den Menschen und der Ernährung verpflichtet" führen die Mitglieder jährlich rund vier Millionen Diät- und Ernährungs­beratungen durch.

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Fragen und Daten zur gesun­den Ernähr­ung

Ein Pärchen isst gemeinsam

Was ist uns beim Essen besonders wichtig?

  • Wir sind uns alle einig: 99% der Deutschen legen Wert darauf, dass Essen schmeckt.
  • Auch für 91% ist es wichtig, gesund zu essen.
  • Mit 48% legt jeder Zweite großen Wert auf eine schnelle Zubereitung.
  • Für 36% ist der Kaloriengehalt sehr wichtig
  • 32% achten verstärkt auf den Preis.

Was kommt täglich auf unseren Tisch?

  • Bei 71% der Deutschen kommt täglich Obst und Gemüse auf den Tisch.
  • 64% erfreuen sich täglich an Käse und Milchprodukten.
  • Bei fast jedem Dritten (28%) wird täglich Fleisch und Wurst gegessen.
  • 23% möchten nicht auf süße oder herzhafte Knabberein verzichten.
Wo kommt unsere Nahrung her
Wie wird unsere Nahrung zubereitet

Kochen wir unser Essen überhaupt noch selbst?

  • Es wird bei 40% der Deutschen täglich gekocht.
  • 37% kochen immerhin 2- bis 3-mal in der Woche.
  • 10% kochen nie.

Expertentipp: Voll­wertige Er­nährung

Besonders der zu hohe Zuckerkonsum macht unserer Gesellschaft zu schaffen. Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. gibt Tipps zum Umgang mit Zucker.

Wer stark verarbeitete und zuckergesüßte Lebensmittel selten und maßvoll verzehrt und zuckergesüßte Getränke durch Wasser oder ungesüßte Tees ersetzt, die Zufuhr freier Zucker reduzieren. Kinder sollten sich erst gar nicht an eine hohe Zuckerzufuhr und den damit verbundenen Süßgeschmack gewöhnen. Speziell für Kinder beworbene Lebensmittel sind oft stark zuckerhaltig und deshalb überflüssig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Verbrauchern in ihren „10 Regeln für eine vollwertige Ernährung“, Zucker generell einzusparen. In der sechsten Regel heißt es: „Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehlenswert. Vermeiden Sie diese möglichst und setzen Sie Zucker sparsam ein.“

Eine hohe und häufige Zuckerzufuhr fördert die Entstehung von Übergewicht und Adipositas sowie zahlreiche mit Übergewicht assoziierte Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen und die Entstehung von Karies. Gesundheitsfördernd ist eine zuckerarme Ernährung.

Die DGE spricht sich für eine maximale Zufuhr freier Zucker von weniger als 10% der Gesamtenergiezufuhr aus. Bei einer Gesamtenergiezufuhr von 2.000 kcal am Tag entspricht diese Empfehlung einer maximalen Zufuhr von 50 g freier Zucker am Tag. Dazu zählen Monosaccharide und Disaccharide, die Hersteller oder Verbraucher Lebensmitteln zusetzen, sowie in Honig, Sirupen, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten natürlich vorkommende Zucker. Diese quantitative Empfehlung ist nicht im Sinne einer empfohlenen Zufuhr zu verstehen, sondern als maximale Obergrenze.

Daten aus Verzehrstudien zeigen, dass die Zufuhr freier Zucker in Deutschland insbesondere bei jüngeren Altersgruppen deutlich über der Empfehlung von unter 10 Energieprozent (En%) liegt. Ein großer Anteil der Zufuhr freier Zucker stammt in Deutschland aus Süßwaren (36%) und zuckerhaltigen Getränken wie Fruchtsäften und Nektaren (26%) sowie Limonaden (12%). Insbesondere der hohe Konsum zuckerhaltiger Getränke kann zu einer positiven Energiebilanz und in der Folge erhöhtem Körpergewicht sowie gesteigerten Krankheitsrisiken führen. Da zuckergesüßte Getränke keinen Sättigungseffekt haben, führt ihr Konsum leicht zu einer insgesamt zu hohen Energiezufuhr. Das erhöhte Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 durch den Verzehr zuckergesüßter Getränke besteht zudem auch unabhängig vom Einfluss auf die Energiebilanz.

Wer stark verarbeitete und zuckergesüßte Lebensmittel selten und maßvoll verzehrt und zuckergesüßte Getränke durch Wasser oder ungesüßte Tees ersetzt, die Zufuhr freier Zucker reduzieren. Kinder sollten sich erst gar nicht an eine hohe Zuckerzufuhr und den damit verbundenen Süßgeschmack gewöhnen. Speziell für Kinder beworbene Lebensmittel sind oft stark zuckerhaltig und deshalb überflüssig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Verbrauchern in ihren „10 Regeln für eine vollwertige Ernährung“, Zucker generell einzusparen. In der sechsten Regel heißt es: „Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehlenswert. Vermeiden Sie diese möglichst und setzen Sie Zucker sparsam ein.“

Eine hohe und häufige Zuckerzufuhr fördert die Entstehung von Übergewicht und Adipositas sowie zahlreiche mit Übergewicht assoziierte Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen und die Entstehung von Karies. Gesundheitsfördernd ist eine zuckerarme Ernährung.

Ein Bild von Silke Restemeyer

Silke Reste­meyer von Deutsche Gesell­schaft für Ernähr­ung e. V.

Silke Restemeyer hat Haushalts- und Ernährungs­wissenschaften an der Universität in Gießen studiert. Nach dem Studium arbeitete sie einige Jahre lang in einem Verlag sowie in einer Agentur. Seit 2004 ist sie Pressereferentin im Referat Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

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Wieviel Würfel­zucker steckt in Lebens­mitteln

Wieviel Zucker steckt in unseren Lebensmitteln?

Zucker­konsum im Länder­vergleich

So hoch ist der tägliche Zucker­verbrauch in den 9 größten Verbraucher­ländern pro Kopf in Gramm.

Zuckerkonsum im Ländervergleich
USA

0

Deutschland

0

Niederlande

0

Irland

0

Belgien

0

England

0

Mexiko

0

Finnland

0

Kanada

0

Ernährungstrends der Zukunft
Was essen wir in Zukunft?

Vegan backen und kochen mit Algen, die Jackfruit als Fleischalternative und gegrillte Insekten als Proteinquelle – das sind nur drei der Trends, die die Lebensmittelwirtschaft im Januar auf der Internationalen Grünen Woche (IGW), der weltweit größten Verbrauchermesse für die Themen Agrar und Ernährung, unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentiert hat. Was diese Trends eint: sie sind Alternativen zu klassischen Zutaten, sollen diese aber nicht ersetzen, sondern reihen sich ein in ein vielfältiges Lebensmittelangebot von 170.000 Produkten.

Algen liegen im Ernährungd-Trend
1. Algen

Bei Algen unterscheidet man zwischen Makro- und Mikroalgen. Makroalgen wie Wakame und Nori kennt man aus der japanischen Küche, wo sie wesentlicher Bestandteil von Sushi und Miso-Suppen sind. Algen sind sehr nährstoffreich, aber teilweise auch sehr jodhaltig (zum Beispiel echte Kombu-Alge). Deshalb gilt auch hier: es spricht nichts gegen einen gelegentlichen Verzehr, aber bitte nicht übertreiben!

Algen kommen aber auch anderweitig zum Einsatz: Extrakte aus Rot- und Braunalgen wie Agar-Agar als Alternative zu Gelatine sind in der veganen Küche eine beliebte und unverzichtbare Zutat. Außerdem sind Mikroalgen wie Spirulina Ausgangsbasis für natürliche Farbstoffe wie Spirulina-Blau, das beispielsweise bei Schokolinsen als Überzug verwendet wird.

Algen liegen im Ernährungd-Trend
2. Jackfruit

Die Jackfruit aus Südostasien wird häufig fälschlicherweise in die Proteinalternativen für Veganer und Vegetarier eingereiht. Das ist sie aber nicht. Im Gegenteil, sie liefert viele Kohlenhydrate, aber wenig Eiweiß. Das heißt, dank des faserigen Fruchtfleischs kann sie zwar gut als Fleischalternative verarbeitet werden, etwa für vegane oder vegetarische Currys, aber der Eiweißbedarf ist damit noch nicht gedeckt.

Gesunde Ernährung mit Insekten
3. Insekten

Laut des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gibt es schätzungsweise 1.900 essbare Insektenarten weltweit. Insekten sind proteinreich, äußerst fettarm sowie reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie stellen eine alternative Proteinquelle zu herkömmlichen Fleischsorten dar. Inwieweit sie sich tatsächlich in unserem Kulturkreis als Mahlzeit durchsetzen werden, bleibt abzuwarten und ist sicher auch von der Darreichungsform abhängig. Die Hemmschwelle, verarbeitetes Insektenmehl zu essen, ist wesentlich niedriger als bei einer frittierten Grille.

Die Novel-Food-Verordnung

Generell hat übrigens der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass manche Produktinnovationen leichter ihren Weg zu den Kunden finden. Die Novel-Food-Verordnung, die seit dem 1. Januar 2018 gilt, ebnet den Weg für eine vereinfachte Zulassung sogenannter neuartiger Lebensmittel. Neuartige Lebensmittel (Novel Foods) sind alle Lebensmittel, die vor dem 15. Mai 1997 noch nicht in nennenswertem Umfang in der Europäischen Union für den menschlichen Verzehr verwendet wurden und mindestens einer der folgenden Kategorien zugeordnet werden können. Lebensmittel mit neuer oder gezielt veränderter Molekularstruktur, aus Mikroorganismen, Pilzen oder Algen, aus Materialien mineralischen Ursprungs, aus Pflanzen oder Pflanzenteilen, aus Tieren oder deren Teilen, aus Zell- oder Gewebekulturen, die durch ein neuartiges, nicht übliches Verfahren hergestellt wurden, aus technisch hergestellten Nanomaterialien. So muss ein neuartiges Lebensmittel jetzt nur noch einmal auf europäischer Ebene zugelassen werden und weitere Hersteller können dann Produkte mit denselben Spezifikationen und Verwendungsbedingungen auf den Markt bringen. Weiterhin gibt es ein vereinfachtes Verfahren für traditionelle Lebensmittel aus Drittländern, wenn nachgewiesen werden kann, dass diese dort seit mindestens 25 Jahren ohne Sicherheitsbedenken verzehrt wurden. Das heißt, Lebensmittel auf Insektenbasis oder Zutaten, die als Superfoods bekannt geworden sind, wie Noni und Baobab, könnten demnächst durchaus häufiger im Supermarktregal angetroffen werden.

Ein Bild von Manon Struck-Pacyna

Manon Struck-Pacyna vom Bund für Lebens­mittel­recht und Lebens­mittel­kunde e. V.

Manon Struck-Pacyna ist Oecotrophologin und leitet die Öffentlichkeitsarbeit beim Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Bevor sie im September 2010 zum BLL gewechselt ist, hat sie drei Jahre als PR-Beraterin für eine PR-Agentur in Köln mit Schwerpunkt Medizin gearbeitet.

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Expertentipp: Alternatives Mehl, Probiotik und Wurzeln

Mit Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit durch den Tag. Die go4health Ernährungs- und Sportwissenschaftler haben für das Jahr 2019 folgende gesunden Food-Trends entdeckt.

Ersatzprodukte zum klassischen Mehl
1. Pflanzenbasierte Ersatzprodukte

Mehl aus Kichererbsen, weißen Bohnen oder Süßkartoffeln? Das mag im ersten Moment etwas befremdlich klingen, hat aber gesundheitliche Vorteile.„Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen sind eine ideale Proteinquelle – sowohl für Vegetarier als auch für Sportler", so go4health Gesundheitsmanager Matthias Hovorka. Sie bieten damit eine gesunde Alternative zu tierischen Produkten. Auch für Menschen mit Zöliakie beziehungsweise Glutenunverträglichkeit eignet sich Mehl aus Hülsenfrüchten oder Süßkartoffeln.

Gesunde Ernährung mit Kimchi
2. Probiotika für den Darm

Besonders nach der Einnahme von Antibiotika ist die Darmflora geschwächt und muss mühsam wieder aufgebaut werden. Das klappt mit Probiotika. Die lebenden Mikroorganismen wie Bakterien oder Hefen werden bestimmten Lebensmitteln zugesetzt, um die Darmflora zu stärken. Gute Quellen für Probiotika sind fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Joghurt, Kombucha oder Kimchi.

Wurzeln liegen dieses Jahr im Ernährungstrend
3. Wurzeln

Auch Wurzeln liegen dieses Jahr voll im Trend. Sie sind nicht nur gesund, sondern bieten einige Vorteile:

Maniok: Geschmacklich erinnert die Maniok oder auch Yuca-Wurzel an eine Kartoffel. Auch in der Verwendung ist sie ähnlich und kann gebacken oder gekocht aufgetischt werden.
Yams: Auch diese süßlich-mehlige Wurzel kann wie Kartoffeln verwendet werden und hat eine entzündungshemmende Wirkung.
Pastinake: Bevor sie von der Kartoffel verdrängt wurde, galt die Pastinake in Mitteleuropa als Grundnahrungsmittel. Durch ihren hohen Fasergehalt führt sie zu erhöhtem Wachstum von nützlichen Bakterien im Dickdarm.

Das Team von go4Health

Team von go4health

Gesundheit soll Spaß machen! Die go4health Experten entwickeln digitale Angebote für eine ganzheitliche gesunde Lebensweise. Die zugehörige App ist der persönliche Gesundheitscoach für die Hosentasche im Dreiklang Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit.

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Expertentipp: Gesund, ents­pannt und mit­einander

Diese Tipps hat Inga Pfannebecker:

Gemüse statt Fleisch ist im Trend
1. Gemüse übernimmt die Hauptrolle (1/2)

Gemüse rückt immer mehr von seiner einstigen Rolle als Beilage in den Mittelpunkt des Tellers. Dort kann es richtig glänzen, denn keine andere Lebensmittelgruppe ist so vielfältig und wandelbar. Dass dabei mehr drin ist als Altbekanntes wie Blumenkohl in Béchamelsauce oder Möhrenrohkost beweisen kreative Köche, die auch in der gehobenen Gastronomie stets mehr Spaß daran finden, mit Gemüse zu experimentieren und zum Geschmackserlebnis zu machen. Knusprig gebraten und aufregend gewürzt aus dem Ofen, klein geraspelt und kurz gedünstet als Low-Carb-„Reis“-Alternative, zu Spiralen geschnitten in einer kunterbunten Rainbow-Bowl, zu Veggie-Burgern verarbeitet oder sogar in Süßem wie Desserts oder Kuchen versteckt wird Gemüse überraschend aufregend und sexy.

Gemüse statt Fleisch ist im Trend
1. Gemüse übernimmt die Hauptrolle (2/2)

Das überzeugt sogar Gemüsemuffel – und schmeckt nicht nur gut, sondern tut auch gut. Denn Gemüse strotzt nur so vor Vitaminen, Mineralstoffen, Bioaktivstoffen, Ballaststoffen und langsam verdaulichen Kohlenhydraten, ist dabei aber kalorien-, fett- und zuckerarm. Der Trend zur Hauptrolle für Gemüse beruht daher sicher auch auf gesundheitlichen Aspekten. Denn je mehr „Grünzeug“ auf den Teller kommt, desto besser, sind sich Ernährungs- und Gesundheitsexperten einig. Die Gerichte müssen dabei übrigens nicht unbedingt vegan oder vegetarisch sein, Fleisch und Fisch gibt es dann einfach als Beilage in kleineren Mengen dazu.

Genuss ist dieses Jahr im Trend
2. Ganz entspannt gesünder essen (1/2)

Studien zeigen, dass gesunde Ernährung vielen Menschen immer wichtiger wird. Strenge Diäten und strikte Ernährungsformen finden, nach der großen Vegan- und Free-from-Welle der letzten Jahre, trotzdem immer weniger Anhänger. Denn sie machen oft keinen Spaß und sind daher auf Dauer nur mit sehr viel Disziplin durchzuhalten. Das neue Motto lautet „gesünder essen, aber mit Genuss“. Denn nur wenn der nicht zu kurz kommt, lässt sich eine gesündere Ernährung auch dauerhaft im Alltag umsetzen.

Genuss ist dieses Jahr im Trend
2. Ganz entspannt gesünder essen (2/2)

Ganz undogmatisch und ohne Stress versuchen so immer mehr Menschen ihre Ernährung gesünder zu gestalten, ohne gleich ganz auf Fleisch, Kuchen oder andere Leckereien zu verzichten. Statt komplett vegetarisch zu leben, kommt Fleisch zum Beispiel nur noch am Wochenende oder in kleineren Portionen mit viel Gemüse auf den Teller. Statt ganz auf Süßigkeiten zu verzichten, genießt man sie am sogenannten „Cheatday“, dem Schummeltag, einmal in der Woche. So macht gesünder Essen Spaß und wird vom anstrengenden Verzicht immer mehr zur neuen Norm, die nach und nach in der Gastronomie und in Kantinen umgesetzt wird.

Gruppe isst miteinander
3. Shared dining – gemeinsam genießen (1/2)

Essen ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Es ist auch ein soziales Erlebnis, bei dem Menschen zusammenkommen und miteinander kommunizieren. Da die Großfamilie in den meistens Fällen nicht mehr vorhanden ist, sehnen sich viele Menschen nach gemeinsamen Mahlzeiten als Zeitpunkt des Austausches und der sozialen Interaktion. Dieser Trend wird immer öfters in der Gastronomie aufgegriffen, wo sich durch neue Konzepte Gäste an langen Tafeln treffen und sich kennenlernen, statt an kleinen Tischen in einzelnen Grüppchen sitzen.

Gruppe isst miteinander
3. Shared dining – gemeinsam genießen (2/2)

Auch die Speisekarten sind immer öfters so konzipiert, dass sie dazu einladen, verschiedene kleine Gerichte zu teilen, statt ein Hauptgericht für jeden anzubieten. Kommen die Gerichte dann noch auf großen Platten und Schalen zum Selbstnehmen auf den Tisch, wird das Essen zum verbindenden kommunikativen Erlebnis. Man tauscht sich über die Gerichte aus und kommt so ins Gespräch. So wird Essen zum Erlebnis für alle Sinne. Ein weiterer Food-Trend, die Levanteküche, unterstützt den Trend des shared dining. Denn hier kommen traditionell oft verschiedene Dips und kleine Gerichte zum Teilen und Selbstnehmen in die Tischmitte.

Eine Bild von Inga Pfannebecker

Inga Pfanne­becker, Food-Jour­nalistin und Koch­buch­autorin

Diplom-Ökotrophologin Inga Pfannebecker ist als Food-Journalistin und Kochbuchautorin (z.B. „1 Salat – 50 Dressings“, GU) immer auf der Suche nach neuen Food-Trends, zum Beispiel in den vielen Restaurants ihrer Wahlheimat Amsterdam. Für ihre Bücher entwickelt sie am liebsten Rezepte, in denen sich Genuss und gesunde Ernährung auf das Beste ergänzen – und liegt damit ganz im Trend.

Nach­haltigkeit

Fragen und Daten zu nach­haltigen Lebens­mitteln

Nachhaltige Ernährungsweisen belasten unsere Umwelt nur in geringem Ausmaß, tragen zur Lebensmittel- und Ernährungssicherung bei und ermöglichen heutigen und zukünftigen Generationen ein gesundes Leben.

Nachhaltige Nutzung von Nahrungsmitteln

Wie viel Essen werfen wir eigentlich weg?

  • Leider werden 34% des frischen Obst und Gemüse entsorgt.
  • 16% an selbstgekochtem Essen landet im Müll.
  • Brot und Backwaren werden zu 14% weggeworfen.
  • 11% der Getränke und 9% der Milchprodukte landen auch im Müll.

Welche Erwart­ungen haben wir an unsere Landwirte?

  • 70% der deutschen Verbraucher erwarten eine artgerechte Tierhaltung.
  • Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen wird von 68% gewünscht.
  • 54% wollen eine umweltschonende Produktion und 63% legen Wert auf Qualität.
  • Faire Löhne werden von 64% erwartet.
  • Mit 49% verlangt jeder Zweite die Pflege der ländlichen Räume und Transparenz der Betriebe.
Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft
Nachhaltige Ernährung mit pflanzlichen Produkten

Was können wir tun, um auch in 30 Jahren noch satt zu werden?

  • 84% der Deutschen sind der Ansicht, dass wir weniger Essen wegwerfen sollten.
  • Den Fleischkonsum zu reduzieren, finden 74% als gute Maßnahme.
  • In neuen Formen der Landwirtschaft sehen 55% die Lösung.
  • 44% sind der Meinung, wir müssen die Produktivität steigern.
  • Mit 29% ist fast jeder Dritte der Ansicht, dass wir alternative Fleischarten brauchen.

Expertentipp: Nach­haltige Ernähr­ung

Was für eine nachhaltige Ernährung notwendig ist, beschreibt unsere Expertin Dr. Ursula Hudson vom Slow Food Deutschland e.V. Außerdem erklärt Eva Musholt vom Restlos Glücklich e.V., wie Sie bewusster mit Ihren Lebensmitteln umgehen und Lebensmittelabfälle vermeiden können.

Zu wissen, wo mein Essen herkommt und wer es erzeugt hat, sind die Basis für eine nachhaltigere Ernährung im Alltag. Wenn ich weiß, was in meiner Region wo, von wem und am besten noch wie erzeugt wird, kann ich „echte“ Regionalität leben und erfahren. Dafür gehe ich am besten bei klein- und mittelständischen Betrieben meiner Region einkaufen, die ökologisch wirtschaften.

Indem ich sie unterstütze, fördere ich eine Landwirtschaft, die auf die Begebenheiten meiner Region angepasst produziert und in Zukunft Bestand hat. Das spart Transportwege, schont das Klima, sofern wir auch im Rhythmus der Jahreszeiten essen, und befreit die Erzeuger von dem teils enormen Preisdruck großer Handelsketten. Und hier finde ich auch Sorten, die in meiner Region eine ganz lange Tradition haben, aber nicht mehr bekannt sind und deswegen dem Sortiment eines konventionellen Supermarktes fehlen.

Ich sollte außerdem Qualität über Quantität stellen und möglichst naturbelassene Grundnahrungsmittel für mich wiederentdecken. Verbraucher, die mit frischen und nahrhaften Lebensmitteln selber kochen anstatt verarbeitete Lebensmittel zu essen, gewinnen an Geschmacksvielfalt und schonen die Umwelt und das Klima.

Was tierische Produkte angeht, sind natürlich die Haltungs- und Weiterverarbeitungprozesse relevant. Für Fleisch oder Milch gilt: Wesentlich weniger tierische Produkte, aber wesentlich bessere! Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, gehört ebenfalls zu einer nachhaltigen und damit einer bewussten Ernährung. Dafür sollte ich genau wissen, wie viel ich wirklich brauche und verwerte, wie ich die Produkte richtig lagere, sie haltbar mache und wie ich möglichst viel von einem Gemüse und einem Tier nutze.

Nachhaltige Ernährung gelingt also auf vielfältige Weise, mit kleinen und großen Schritten, mit Zeit, Verantwortung, Freude, Bewusstsein und Wertschätzung. Und anstatt zu verzichten, gewinne ich dazu – auf allen Ebenen! Ich erlebe mehr Genuss, eine höhere Lebensqualität. Ich steigere mein eigenes Wohlbefinden und das meiner Mitmenschen, das von Tieren und das von Umwelt und Klima.

Ein Bild von Dr. Ursula Hudson

Dr. Ursula Hudson von Slow Food Deutsch­land e.V.

Dr. Ursula Hudson, freie Autorin und Wissen­schaftlerin, lehrte Inter­kulturelle Germanistik an den Universitäten Bayreuth, Cambridge und Oxford (UK). Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik e.V., Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V. sowie Mitglied im Vorstand von Slow Food International.

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Expertentipp: Abfall reduzieren

In Deutschland haben wir das Problem, dass die Lebensmittelpreise teilweise viel zu niedrig sind. Es fehlt ein Gefühl dafür, was unsere tägliche Nahrung eigentlich wert ist. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür, warum es in unseren Haushalten oft „überschüssige“ Lebensmittel gibt, die dann „gewissenlos“ – teilweise auch viel zu früh – in der Tonne landen. Was sich viele dabei nicht bewusst machen: Lebensmittelmüll trägt wesentlich zum Klimawandel bei. Zum Beispiel ist für Nahrungsmittel, die wir wegwerfen, eine Wassermenge aufgewendet worden, die doppelt so hoch ist wie diejenige, die wir zum Waschen und Trinken verbrauchen.

RESTLOS GLÜCKLICH e.V. setzt sich dafür ein, dass nachhaltige Lebensmittelverwertung Einzug in den Alltag erhält. Das geht natürlich zum einen über eine gute Einkaufsplanung (nur so viel du wirklich brauchst), das Kaufen von saisonalen und regionalen Produkten (spart Energie und Emissionen) und reduzierten (bis gar keinen!) Verpackungsmüll. Es hilft sich daran zu erinnern, wie z.B. die Generation unserer Großeltern mit dem Thema Ernährung umgegangen ist – als es noch nicht so viel Auswahl und Überschuss gab. Fermentation und Einkochen als Methoden der Haltbarmachung sind wieder in Mode gekommen. Und das zu Recht, denn das ist enorm gesund.

In unserer Vereinsarbeit sensibilisieren wir immer wieder dafür, sich auf den gesunden Menschenverstand und die eigenen Sinne beim Einkauf und Verarbeiten von Essen zu verlassen. Wir müssen wieder mehr Bezug zu unserer Nahrung entwickeln. Wir sollten wieder Bescheid darüber wissen, wann wo etwas wächst, wie es reif aussieht und was wir von unserem Obst und Gemüse alles verwenden können: From Roots to Leaves. Bücher wie „Taste the waste – Rezepte und Ideen für Essensretter“ sind tolle Inspirationsquellen. Auch „Zero Waste“ ist aktuell ein großer Foodtrend. Weltweit eröffnen Cafés und Restaurants, die sich darauf spezialisieren, wie z.B. das Berliner Isla Café mit Kreislaufwirtschaft.

Unser größter Rat ist allerdings: fangt klein an und seid geduldig mit euch selbst. Niemand kann von Anfang an alles richtig machen. Nehmt euch Zeit für Experimente mit Lebensmittelresten in der eigenen Küche. Wie in allen Lebensbereichen wird es euch nach etwas Übung leichter fallen. Zu guter Letzt: bringt euer Essen wieder mit eurem Körper in Verbindung: Obst und Gemüse beinhalten dann am meisten Nährstoffe, wenn sie ihre natürliche Reifezeit haben. Gering verarbeitete Lebensmittel (ohne hohen Anteil an Fett, Zucker und Salz) sind frischer, knackiger, ehrlicher. Macht euch klar, dass Ökologie, Ökonomie und Gesundheit fest zusammenhängen.

Ein Bild von Eva Musholt

Eva Musholt von Restlos Glücklich e.V.

Eva Musholt ist festes Mitglied und aktuell die Pressereferentin von Restlos Glücklich e.V., einem Verein für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln. Der Verein bietet mit seinen Workshops, Team-Events und Bildungsangeboten ein interaktives Lern- und Erfahrungsangebot zum Thema „Lebensmittelverschwendung und nachhaltige Ernährung“ für Erwachsene und Kinder an. Neben Tipps und Wissensvermittlung regen sie so einen kreativen und lustvollen Umgang mit dem Thema Essen an.

Das Logo von Restlos Glücklich

Ist es Zeit umzu­denken?

  • Nachhaltige Nutzung von Nahrungsmitteln
    55 Kilogramm Lebensmittel werfen wir in Privathaushalten im Jahr in den Müll, das sind etwa 25% der von uns gekauften Waren.
  • Abfall-Ernährungs-Nachhaltigkeit
    Inklusive der Gewerbe­abfälle von Lebensmitteln kommen wir sogar auf 80 Kilogramm pro Kopf. In Deutschland landen so jährlich elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von 25 Milliarden Euro im Müll.

0%

Prozent unseres Einkaufs werfen wir weg

Bis 2030 sollen die Lebensmittelabfälle halbiert werden, wie das Bundeskabinett aktuell beschlossen hat. Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung möchte die Bundesregierung dieses Ziel erreichen. Dabei betont Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass alle mitmachen müssen: Verbraucher, Landwirtschaft, Handel, Lebensmittelindustrie und Gastronomie.

Welche Nation lebt am gesünd­esten?

Abschließend verraten wir Ihnen die “Gesundheits-Geheimnisse” der wahrscheinlich gesündesten Länder der Welt. Meist reichen einfache Dinge aus, um ein langes und gesundes Leben zu erreichen.

Die Flagge von Deutschland

Deutschland

Am Koch­topf ist die Nation gespalten: Schnell soll es gehen. Möglichst günstig muss es sein. Natürlich aber auch gesund. Als typisch deutsch gilt unter anderem das Sauer­kraut und deftige, fleisch­lastige Gerichte.

Lebens­erwartung: 80,64

Die Flagge von Japan

Japan

Viel Fisch, kaum Milch­produkte, kleine Portionen, dafür wenig rotes Fleisch - die Japaner ernähren sich einfach gesund. Das beschert ihnen ein langes Leben.

Lebens­erwartung: 83,98 Jahre

Die Flagge von Singapur

Singapur

Der südost­asiatische Stadt­staat zählt zu den saubersten Orten der Welt. Die Einwohner lernen von klein auf, sich gesund zu ernähren und auf die Umwelt zu achten.

Lebens­erwartung: 82,80 Jahre

Die Flagge von Spanien

Spanien

Der Trick der Spanier: Tapas und Siesta. Kleine Portionen ver­schiedener Vor­speisen sorgen für eine abwechs­lungs­reiche Ernährung. Dank der Pause am frühen Nach­mittag ruhen sich die Süd­europäer genügend aus.

Lebens­erwartung: 82,83 Jahre

Die Flagge von Griechenland

Griechen­land

Olivenöl, frischer Fisch und Gemüse – Griechen setzen auf eine aus­gewogene medi­terrane Er­nährung. Das hält sie bis in das hohe Alter fit.

Lebens­erwartung: 81,04 Jahre

Die Flagge der Schweiz

Schweiz

Die Schweizer sind große Out­door-Fans. Ihre Berge fahren sie im Winter mit Ski oder Snow­board herunter, im Sommer besteigen sie sie zu Fuß. Sport an der frischen Luft und eine voll­wertige Er­nährung sind das Geheim­nis ihrer Gesund­heit.

Lebens­erwartung: 82,90 Jahre

Die Flagge von Italien

Italien

Rotwein – in Maßen – und eine medi­terrane Ernährung mit viel Oliven­öl, Kräutern und Gemüse gelten als die Garanten der Italiener für ein langes, gesundes Leben.

Lebens­erwartung: 82,40 Jahre

Die Flagge von Frankreich

Frankreich

Unsere Nach­barn sind für aus­gewogene Mahl­zeiten in kleinen Portionen bekannt. Viele Französ­innen lassen außerdem das Früh­stück aus. Ob dies wirklich gesund ist, bleibt offen. Aber: Franzosen gehen im Vergleich zu anderen Nationen öfter zu Fuß, was in jedem Fall gesund­heits­fördernd ist.

Lebens­erwartung: 82,27 Jahre

Die Flagge von Schweden

Schweden

Die Schweden ernähren sich mit vielen hoch­qualitativen und fermentierten Milchprodukten. Filmjölk zum Beispiel ist eine Art Sauer­milch beziehungs­weise saurer Joghurt, der verschiedene gesund­heits­fördernde Milch­säure­bakterien enthält.

Lebens­erwartung: 82,20 Jahre

Die Flagge von Südkorea

Südkorea

Die korean­ische Küche ist sehr varianten­reich, schmack­haft und gilt unter Experten als die gesündeste der Welt.

Lebens­erwartung: 82,02 Jahre

Die Flagge von Island

Island

In Island sollen die gesünd­esten Menschen unserer Erde Leben. Das könnte damit zusammen­hängen, dass vor allem Fisch eine große Rolle in der Ernährung der Isländer spielt. Lachs und Hering sind beispiels­weise reich an gesundheits­fördernden Omega-3-Fett­säuren. Außerdem werden in Island vor allem gute, komplexe und un­raffinierte Kohlen­hydrate wie Roggen- oder Pumper­nickel-Brot konsumiert.

Lebens­erwartung: 82,47 Jahre

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