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AOK - Die Ortskrankenkassen

Während die Anbieter für die private Krankenversicherung meist deutschlandweit agieren, gibt es beider gesetzlichen Krankenversicherung Einschränkungen. So gibt es regionale Kassen, die selbständig wirtschaften, aber einem großen Gesamtverbund angehören. Anders als bei der PKV sind diese Ortskrankenkassen wie alle anderen gesetzlichen Krankenkassen an den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungskatalog gebunden und bieten je nach Kasse dabei unterschiedlich Zusatzleistungen.

Im Gegensatz zur PKV - Regionale Strukturen

Die AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) bezeichnet insgesamt zwölf rechtlich selbstständige Krankenkassen, die mit rund 24 Millionen Versicherten etwa ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten versichern. 1884 nach Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung gegründet, umfasste die AOK zuerst rund 8.200 kleine Ortskrankenkassen, die nach und nach zusammengelegt wurden und nun seit 1992 in der heutige Form von zwölf regionalen Ortskrankenkassen besteht:

  • AOK Baden-Württemberg
  • AOK Bayern
  • AOK Hessen
  • AOK Niedersachsen
  • AOK Nordost (Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern)
  • AOK Nordwest (Westfalen, Lippe und Schleswig-Holstein)
  • AOK Plus (Sachsen und Thüringen)
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • AOK Rheinland-Pfalz
  • AOK Saarland
  • AOK Sachsen-Anhalt

Auch in Zukunft ist mit weiteren Zusammenschlüssen zu rechnen. Dabei können nicht mehr nur Ortskassen miteinander fusionieren. Auch Ersatz- und Betriebskrankenkassen können nun zusammen mit den Ortskrankenkassen untereinander fusionieren, so dass sich die Versicherungslandschaft bei den gesetzlichen Krankenkassen in Zukunft weiter verändern wird. So ist damit zu rechnen, dasss ich weniger aber dafür größere Kassen bilden, die finanzstärker sind und somit besser mit denwachsenden Kosten im Gesundheitssystem zurecht kommen.

Leistungen der AOK

Die Leistungen der verschiedenen AOK unterscheiden sich zum Teil, daher ist es günstig sich im Vorfeld über den Leistungsumfang zu informieren. Da die AOK eine große Versicherungsgemeinschaft haben, können die Versicherten von vielen Zusatzleistungen profitieren. Dazu gehören neben Vorsorgemaßnahmen, wie etwa Sportangebote und Ernährungskurse auch eine medizinische Online-Beratung, die weiterführend zu bestimmten Erkrankungen informiert und nach einem Arztbesuch Auskünfte zur gestellten Diagnose gibt.

Prämienprogramm bietet Belohnung für Vorsorge
Auch ein Prämienprogramm soll den Versicherten dabei helfen, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Dabei erhalten Versicherte Punkte etwa für Vorsorgeleistungen wie Impfungen, Sportkurse, Vorsorgeuntersuchungen, etc., die sie später gegen Prämien eintauschen können. Mit dem vom Bundesverband herausgegebenen Magazin „G+G“ werden AOK-Versicherte zudem über Gesundheitsthemen informiert.

AOK – Gesundheitsmanagement und Wirtschaftlichkeit

Die AOK versteht sich dabei als mehr als nur eine Krankenversicherung. Gesundheitsmanagement anstelle bloßen Behandelns von Krankheiten steht im Zentrum ihres Selbstverständnisses. Dabei soll Qualität in der Gesundheitsversorgung mit einer stabilen Wirtschaftlichkeit einhergehen, so dass auch in Zukunft die umfassende Versorgung der versicherten Mitglieder gewährleistet wird. Der AOK-Bundesverband vertritt dabei die Interessen aller Ortskrankenkassen. Wer als gesetzlich Versicherter erwägt in die AOK zu wechseln, kann einen starken Kassenverband auf seiner Seite wissen. Allerdings ist es ratsam sich im Vorfeld darüber zu informieren, welche Leistungen diejeweilige Regionalkasse im Genauen anbietet.