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Arzneimittelinitiative will Behandlungsqualität bundesweit verbessern

Katharina Bachmann-Bux von ARMIN

Ein bundeseinheitlicher Medikationsplan (BMP) soll Patienten einen Überblick darüber geben, welche Medikament sie nehmen. Denn viele Tausend Menschen schlucken täglich mehr als drei verschiedene Arzneien. Mit der Übersicht sollen schlimme Wechselwirkungen vermieden werden, die ein falscher Mix aus verschiedenen Wirkstoffen verursachen kann. Doch der Plan steht seit Längerem in der Kritik.

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Solidargemeinschaft: Die gegenseitige Unterstützung der Mitglieder zählt

Urban Vogel

Seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland als Alternative zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung sogenannte Solidargemeinschaften wie die Samarita. Das Besondere an ihnen ist, dass sich die Mitglieder gegenseitig finanzielle und menschliche Unterstützung zusichern und Arzt und Patient gemeinsam über die medizinisch angemessene Therapie entscheiden.

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Systemische Therapie: Das Umfeld spielt für die Problemlösung eine wichtige Rolle

Björn Enno Hermans

Bundesweit kämpfen viele Menschen mit psychischen Problemen, die sie in ihrem Alltag belasten. Nicht selten ist dabei ihr soziales Umfeld Teil des Problems. Ob Ärger in der Schule oder am Arbeitsplatz, Beziehungskrisen oder ein Familienkrach – persönliche Beziehungen werden häufig zur Belastungsprobe für die Psyche. Hier setzt die Systemische Therapie an, die versucht, das Umfeld in die Lösung psychischer Probleme mit einzubeziehen.

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Umgang mit Demenz erfordert viel Flexibilität, Geduld und Klarheit

Jutta Burgholte-Niemitz von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Laut dem Bundesgesundheitsministerium leiden bundesweit rund 1,6 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Die Diagnose Alzheimer wirbelt dabei nicht nur den Alltag des Betroffenen, sondern auch den der Angehörigen durcheinander. Denn die Pflege von Demenzpatienten stellt sie vor große Herausforderungen.

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Telemedizin: „Online-Behandlungen nehmen eine wichtige Hemmschwelle“

David Meinertz CEO und Co-Founder der Online-Arztpraxis Dr.Ed

Seit knapp einem Jahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür, wenn sich Patienten per Videosprechstunde behandeln lassen. Allerdings gelten dafür bisher noch Einschränkungen. So muss der Patient vorab mindestens einmal persönlich beim Arzt gewesen sein. Dies könnte sich nun bald ändern: Die Bundesärztekammer strebt eine Lockerung des sogenannten Fernbehandlungsverbots an. Für erkrankte Menschen würde dies viele Vorteile bringen, erklärt David Meinertz, Mitgründer der Online-Arztpraxis DrEd.

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