Das sollten Sie beim Arbeitgeber­­zuschuss beachten.

Wichtig

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Das ist beim Arbeitgeber­­­zuschuss zu beachten.

Voraussetzungen

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Für den Arbeitgeber­­­anteil gelten gewisse Grenzen.

Bei Krankheit

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Im Krankheits­­fall müssen Fristen eingehalten werden.

In der Rente

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Auch Rentner haben Anspruch auf einen Beitrags­zuschuss.

Arbeitgeber­zuschuss bei der privaten Kranken­versicherung

Entsprechend der deutschen Sozialgesetzgebung müssen die Kosten für die Krankenversicherung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden. Dies gilt sowohl für die gesetzliche als auch für die private Krankenversicherung. Die Höhe des Arbeitgeberanteils richtet sich nach dem monatlichen PKV-Beitrag.

Erklärung

Was ist unter dem Arbeitgeberzuschuss zu verstehen?

Grundsätzlich ist das System der Krankenversicherung in Deutschland in einen privaten und einen gesetzlichen Bereich zu unterscheiden. Eine private Versicherung ist vor allem aufgrund ihrer einkommensunabhängigen Beitragsstruktur bei besser verdienenden Personen hierzulande sehr beliebt. Auch der umfangreiche Leistungskatalog einer privaten Krankenversicherung ist für viele Personen hierzulande ein Grund, einen Wechsel zu wagen.

Sobald der Verdienst eines Arbeitnehmers die jeweils gültige Versicherungspflichtgrenze, die im Jahr 2019 bei 60.750 Euro liegt und 2020 auf 62.550 Euro ansteigt, überschritten hat, hat der Einzelne die freie Wahl zwischen der freiwillig gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. In beiden Fällen kann er vom Arbeitgeberzuschuss für seine Krankenversicherung profitieren, der auch für Angehörige des Versicherten gezahlt wird, die über kein Einkommen verfügen und im Regelfall beitragsfrei in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse aufgenommen werden würden. Dies betrifft beispielsweise die Ehefrau, die keiner Arbeit nachgeht oder die eigenen Kinder des Versicherten.

Durch die Höhe der Versicherungspflichgrenze wird auch der Arbeitgeberanteil der privaten Krankenversicherung bestimmt. So liegt er 2019 bei 351,66 Euro im Monat, 2020 wird er auf 367,97 Euro ansteigen. Zusätzlich wird ein Zuschuss zur privaten Pflegeversicherung gezahlt, die 2020 von 69,20 Euro, auf 71,48 Euro angehoben wird.

2019:0
2020:0

Hierbei ist jedoch anzumerken, dass der Arbeitgeberzuschuss bei der PKV nicht alle Leistungen umfasst, die in einem privaten Versicherungsvertrag versichert werden könnten. Zudem muss die jeweilige Police der privaten Krankenversicherung mindestens die Grundleistungen umfassen, die der Einzelne auch bei der Pflichtversicherung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten würde.

Voraussetzungen

Worauf ist beim Arbeitgeberanteil der PKV zu achten?

Grundsätzlich gelten für den Arbeitgeberzuschuss der privaten Krankenversicherung verschiedene Höchstbeträge. Diese können aus den Beiträgen errechnet werden, die auf Grundlage desselben Verdienstes im Rahmen der Pflichtversicherung fällig werden würden. Darüber hinaus schreibt das Gesetz in Deutschland vor, dass der Anteil des Arbeitgebers an der privaten Krankenversicherung lediglich bis zu den jeweils gültigen Beitragsbemessungsgrenzen der GKV geltend gemacht werden darf (laut Sozialgesetzbuch).

Arbeitgeberzuschusses bei Krankheit

Wie verhält es sich bei Krankheit mit dem Arbeitgeberzuschuss?

Erstreckt sich die Dauer einer Krankheit des Arbeitnehmers über den Zeitraum der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers hinaus, ist kein Arbeitgeberzuschuss mehr erhältlich. Dieser tritt erst dann wieder in Kraft, wenn der Arbeitnehmer genesen ist und seine Arbeit entsprechen wieder aufnehmen kann.

Dies wiederum bringt es mit sich, dass diese Tatsache beim Ansetzen des zu versichernden Krankentagegeldes in jedem Fall berücksichtigt werden sollte. Der Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss entfällt im Übrigen auch für die Zeit des Mutterschaftsurlaubs und des Erziehungsurlaubs.

Aus diesem Grund wird schnell deutlich, dass eine entsprechende Absicherung über das Krankentagegeld eine sinnvolle zusätzliche Maßnahme ist, die eigene finanzielle Existenz zu sichern. Auch eine Invaliditätsversicherung, beispielsweise in Form einer Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- oder Unfallversicherung ist in diesem Zusammenhang als sehr sinnvoll zu bezeichnen.

Zuschuss für privat krankenversicherte Rentner

Arbeitgeberzuschuss in der Rente

Mit dem Renteneintritt entfällt der Arbeitgeberzuschuss zur Kankenkasse. Angestellte haben mit Rentenbeginn jedoch einen Anspruch auf einen Beitragszuschuss durch die gesetzliche Rentenversicherung (BfA/LVA). Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung werden auf Antrag mit 50 Prozent des Beitragssatzes der Kasse der Rentner (KVdR) bezuschusst. Maximal zahlt der Rententräger jedoch die Hälfte des Monatsbeitrags der KV.

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