Bezugsgruppen, die sich privat versichern könnten

Große Menschenansammlung

Neben Selbstständigen, Studenten, Beamten und Angestellten mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze gibt es einige weitere spezielle PKV Kundengruppen. Informieren Sie sich über die Details. In der Regel ist eine private Krankenversicherung aufgrund der hochwertigeren Leistungen und oftmals geringeren Kosten die bessere Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse.

Wer darf sich außerdem privat versichern?

In Deutschland lebende und berufstätige Ausländer sind grundsätzlich versicherungspflichtig. Auch die Mehrheit der Ausländer ist bei der GKV pflichtversichert. Auch für Ausländer gilt, dass sie eine PKV abschließen können, wenn sie selbstständig, verbeamtet oder Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze sind. Derzeit müssen Sie als Arbeitnehmer ein Jahresbruttogehalt von 50.850 Euro erhalten haben, um die in die private Kasse wechseln zu können.

Bei der GKV gelten für Frauen und Männer die gleichen Kosten und Leistungen. Bei der privaten Krankenversicherung jedoch verursachen Frauen dem Versicherer höhere medizinische Kosten, weshalb Frauen höhere Beiträge zahlen müssen. Gerade Frauen sollten sich daher im Vorfeld informieren, um ein Angebot mit gutem Preis-Leistungsverhältnis wählen zu können. Während bei der gesetzlichen Krankenkasse Babys und Kinder automatisch über die Eltern kostenlos versichert sind, müssen sie bei der PKV gebührenpflichtig versichert werden. Zum Abschluss berechtigt sind nur Babys und Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil privat versichert ist. Informieren Sie sich über weitere Einzelheiten.

Als Unternehmer dürfen Sie einkommensunabhängig eine private Absicheurng abschließen. Die für Sie anfallenden Kosten stehen in Zusammenhang mit Ihrem Alter, Ihrem Geschlecht, Ihrem Gesundheitsrisiko und der von Ihnen gewählten Tarifart. Für junge Berufseinsteiger gibt es Sondertarife, die besonders kostengünstig sind.

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