Private Krankenversicherung Wechsel - lohnt sich ein Wechsel?

Der Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung ist einfach. Wer mit seiner Versicherung nicht zufrieden ist, sollte sich ausführlich informieren und einen private Krankenversicherung-Vergleich durchführen, um den Anbieter zu finden, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Um die Altersrückstellungen müssen sich Versicherte bei einem Wechsel seit geraumer Zeit übrigens keine Gedanken mehr machen. Denn diese können jetzt teilweise oder vollständig zum neuen Versicherer mitgenommen werden.

Wechsel der privaten Krankenversicherung – Was ist zu beachten?

Wechsel PKV

Wer mit seinem privaten Krankenversicherer unzufrieden ist, hat die Möglichkeit zum Wechsel in eine andere PKV. 


Jedoch sollte man hier keine Schnellschüsse machen und sich vor dem private Krankenversicherung Wechsel die Zeit nehmen, sich zu informieren, diverse private Krankenversicherungen zu vergleichen und sich auf den Wechsel vorzu-
bereiten.

 

Kündigungsfrist und Versicherungsbeginn

Unbedingt eingehalten werden muss die Kündigungsfrist der bisherigen Gesellschaft. Bei den meisten Versicherern ist eine Kündigung zum Jahresende mit einer Frist von 3 Monaten möglich.
Außerordentliche Kündigungen sind denkbar, wenn der Krankenversicherer die Beiträge erhöht. 

Kündigen sollte man in jedem Falle erst, wenn der neue Versicherer die Aufnahme in die Krankenversicherung bestätigt hat. Der Versicherungsbeginn der neuen Krankenversicherung sollte so veranschlagt sein, dass für den Versicherten keine Doppelbelastungen entstehen, sich also die Kündigungsfrist und der Beginn der neuen Versicherung nicht überschneiden.

  • Kündigungsfristen, Wartezeiten und Versicherungsbedingungen können bei der jeweiligen Krankenversicherung erfragt werden.

 

Gesundheitsprüfung

Vor jedem Wechsel findet eine Gesundheitsprüfung statt. Ein Versicherter mit schwerwiegenden Vorerkrankungen oder aktuell bedenklichem Gesundheitszustand hat es beim Wechsel schwerer als ein gesunder Mensch.

Er muss damit rechnen, dass er von einer anderen Gesellschaft abgelehnt wird oder höhere Beiträge zahlen muss.
In solch einem Fall lohnt sich der Wechsel häufig nicht.

Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Der Verlust der Altersrückstellungen, welche in der privaten Krankenversicherung zur Sicherung angemessener Beiträge im Alter von Versicherungsbeginn an gebildet werden, sprach in der Vergangenheit für viele Versicherte gegen den Wechsel in eine andere PKV.

  • Durch eine Gesundheitsreform ist es jedoch seit dem 01.01.2009 Neuversicherten möglich, die gebildeten Altersrückstellungen bei einem Wechsel zu einem anderen privaten Krankenversicherer komplett mitzunehmen.
    In diesem Fall kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. 
  • Versicherte mit älteren Verträgen können ihre Altersrückstellungen zumindest teilweise mitnehmen.
    Die genauen Konditionen können Wechselinteressierte bei ihrer Krankenversicherungsgesellschaft erfragen.

Um finanziellen Verlusten bei einem Wechsel zu entgehen, sollten alle Bedingungen zuvor mit den Versicherern geklärt werden und bei Bedarf auch ein Gespräch mit einem Versicherungsexperten oder einer Verbraucherinformationsstelle vereinbart werden. Auch ein Versicherungsvergleich hilft bei einem Wechsel an der richtigen Stelle Geld zu sparen.

 

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