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27 Top-Tarife im private Krankenversicherung Test

19.04.2017 | Autor: Anja Schlicht

Wer sich mit der privaten Krankenversicherung einen besseren Versicherungsschutz als bei einer gesetzlichen Krankenkasse sichern will, findet im aktuellen Test des Handelsblattes sieben sehr gute Top-Tarife. Allerdings weisen die Tester auf Stolperfallen hin, die Interessierte bei der Wahl ihres PKV-Versicherers unbedingt beachten sollten.

Welche Leistungen Top-PKV-Tarife bieten sollten

Es ist nicht einfach, als Laie im Tarifdschungel der privaten Krankenversicherung (PKV) den Überblick zu behalten. Um einen passenden Versicherer zu finden, ist es daher sinnvoll, sich Gedanken über das Ausmaß des Versicherungsschutzes zu machen. Denn Privatversicherte können sich diesen anders als Kassenpatienten individuell zusammenstellen. Beim aktuellen private Krankenversicherung Test hat das Handelsblatt zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg einige Leistungen definiert, die ein Top-Schutz-Tarif unbedingt bieten sollte:

  • Erstattung von Psychotherapie
  • Erstattung von Rollstühlen
  • Zahnersatz wird zu mindestens 80 Prozent übernommen
  • Einbettzimmer bei Krankenhausbehandlung ist abgedeckt
  • Kosten für Heilpraktikerbehandlung werden erstattet
  • Kostenübernahme bei Implantaten

Angesichts dieser Vorgaben sowie einer Selbstbeteiligung von maximal 600 Euro im Jahr, die der 35-jährige Modellkunde zahlen würde, haben die Tester 27 Anbieter unter die Lupe genommen. Mehr als die Hälfte von ihnen schneidet sehr gut oder gut ab. Dabei flossen die Leistungen zu 70 Prozent und die Beitragshöhe zu 30 Prozent in das Endergebnis ein.

Sieben sehr gute private Krankenversicherer im Test gefunden

Sieben Unternehmen bieten sehr guten Top-Schutz. Die meisten Punkte sammelt dabei AXA für die Tarifkombination „Vital300-U, Prem Zahn-U, KHT-U/50, KUR-U/100“ ein. Hier liegt der Selbstbehalt bei 300 Euro. Die zweitplatzierte private Krankenversicherung Hallesche bietet „NK.Bonus“ ohne Selbstbeteiligung an. 600 Euro werden dagegen bei HUK („Komfort 2“) fällig, ehe der Versicherer weitere Kosten für ärztliche Behandlungen und Co. übernimmt.

Die sehr guten Tarife kosten monatlich zwischen rund 408 Euro und 577 Euro. Was zunächst nach viel Geld klingt, relativiert sich zumindest für Arbeitnehmer. Denn sie bekommen einen Zuschuss vom Arbeitgeber für die Krankenversicherung, der in der Regel die Hälfte des Beitrags deckt.

PKV Test: Leistungen genau überprüfen und vergleichen

Bei der Wahl der privaten Krankenversicherung sollten sich Verbraucher nicht blind auf die Testergebnisse verlassen. Sie dienen zwar als gute Orientierung. Dennoch ist es sinnvoll, genau in die Versicherungsbedingungen zu schauen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die private Krankenversicherung nur das 1,8-fache des Gebührensatzes des Arztes erstattet, dieser aber das 3,5-fache abrechnet. Auch bei der Kostenübernahme von Physiotherapie, Psychotherapie und Kuraufenthalt ist es ratsam, genau auf die Leistungen zu achten. Denn teilweise sind diese schlechter als in der gesetzlichen Krankenversicherung, so das Handelsblatt.