FAQ - Häufige Fragen zum Thema Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist ein komplexes Produkt, das viele Fragen aufwirft. Die wichtigsten werden in diesem Krankenversicherung FAQ beantwortet. Einige Dinge müssen Sie bei dem Thema unbedingt beachten.

1. Voraussetzungen sich privat zu versichern:

Arbeitnehmer, deren Brutto-Monatseinkommen im Jahr vor der Antragstellung die Pflichtversicherungsgrenze überschritten hat, können in die Private wechseln. 2017 handelt es sich dabei um 57.600 Euro. Selbstständige, Freiberufler und Künstler sowie Beihilfeberechtigte wie Beamte, Richter, Landtags- und Bundestagsabgeordnete können sich einkommensunabhängig privat versichern. Ebenso ist es möglich Frauen und Kinder zu versichern.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen der privaten Krankenversicherung.

2. Diese Vorteile bietet die private Krankenversicherung:

Die Leistungen der privaten sind erheblich umfangreicher als die der gesetzlichen Kassen – durch Wahl des passenden Tarifs können Sie selbst über den Leistungsumfang Ihres Vertrags entscheiden. Ein wichtiges Plus der privaten Krankenversicherung ist schon die bevorzugte Behandlung in der Arztpraxis. Je nach gewähltem Tarif genießen Sie außerdem bessere Krankenhausbehandlung, höhere Erstattungen bei Brillen und Zahnersatz, Zuzahlungsfreiheit bei Medikamenten, Absicherung der Arztkosten im Ausland und vieles mehr. Für viele ist die private Krankenversicherung außerdem nach obenkostengünstiger als die gesetzliche.
Sämtliche Vorteile der privaten Krankenversicherung.

3. Darum kann sich ein Wechsel in eine private Krankenversicherung lohnen:

Eine private Krankenversicherung kann schon für Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Einkommen günstiger sein als die gesetzliche – ein klarer finanzieller Vorteil ergibt sich für gut verdienende Singles und kinderlose Ehepaare, wenn beide berufstätig sind. Selbstständige Unternehmer und Freiberufler müssen ohnehin selbst für ihre Absicherung sorgen.
Alle Information zu dem Wechsel in die private Krankenversicherung.

4. Die Leistungen der privaten Krankenversicherung:

Das Leistungsspektrum der privaten Versicherungen ist erheblichumfangreicher als das der gesetzlichen Krankenkassen. Es reicht vom günstigen Einsteigertarif mit Basisleistungen nach gesetzlichem Mindeststandard bis hin zum exklusiven Luxus-Schutz mit Chefarztbehandlung und Einzelzimmer in der Klinik. Durch Wahl des passenden Tarifs können Sie selbst über den nach oben Leistungsumfang Ihres Vertrags entscheiden.
Die Leistungen der privaten Krankenversicherung.

5.  Leistungen, die ein Versicherungstarif umfassen sollte:

Vor dem Vertragsabschluss sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie von Ihrem Versicherungsschutz erwarten – und welchen Beitrag Sie dafür zahlen wollen. Klären Sie beispielsweise, welche Leistungen Sie bei einem Klinikaufenthalt erwarten, welcher Anteil am Zahnersatz erstattet werden soll, ob Sie ein Krankentagegeld brauchen, ob Sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren wollen oder ob Sie eine Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme der Versicherung erwarten. Ein Test der PKV sollte unbedingt vor Abschluss durchgeführt werden.
Übersicht der PKV-Tarife

6. So berechnet sich der Beitrag zur privaten Krankenversicherung:

Die Höhe Ihrer Beiträge zur privaten Krankenversicherung ist abhängig vom gewählten Tarif bzw. dem gewünschten Leistungspaket. Die Beitragshöhe richtet sich außerdem nach Alter, Geschlecht und nach obenmöglichen Vorerkrankungen sowie der gewünschten Selbstbeteiligung.
Alle Informationen zu den Kosten einer privaten Krankenversicherung.

7. Die Erstattung der Kosten:

Arztrechnungen reichen Sie an Ihren Versicherer weiter. Der erstattet auf Ihr Konto, anschließend zahlen Sie die Rechnung. Medikamente bezahlen Sie gleich in der Apotheke. Die Quittung reichen Sie bei der Versicherung ein, der Betrag wird umgehend erstattet. Für´s Krankenhaus gibt es eine Klinik-Card – das Krankenhaus rechnet direkt mit Ihrem Versicherer ab.

8. So sparen Einsteiger:

Viele private Krankenversicherer bieten für junge Selbstständige Elementar- oder Einsteigertarife an. Die Leistungen sind vergleichbar mit denen der gesetzlichen Kassen, die Tarife außerordentlich günstig. Außerdem können Sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren. Als Versicherter zahlen Sie dann einen jährlichen Anteil an Ihren Gesundheitskosten aus eigener Tasche. Dafür sinken die Beiträge um bis zu 30 Prozent. Und: wer seinen Versicherer ein Jahr lang keinen Pfennig kostet, erhält oft einen bis nach oben drei Monatsbeiträge zurück.
Weitere Informationen für Selbstständige und andere Berufsgruppen.

9. Diese Fristen müssen beim Wechsel in die Private beachten:

Im Normalfall können freiwillig Versicherte Ihrer gesetzlichen Kasse mit Wirkung zum Ende des übernächsten Kalendermonats kündigen - am 15.07. beispielsweise mit Wirkung zum 31.09. Bedingung ist in der Regel, dass Sie mindestens 18 Monate Mitglied Ihrer Krankenkasse waren. Wenn Ihr Einkommen im Jahr vor dem Antrag auf eine private Krankenversicherung die Versicherungspflichtgrenze von 57.600 Euro überstiegen hat, können Sie der gesetzlichen Kasse zum Jahresende kündigen. Voraussetzung: die Einkommenserhöhung besteht auch im kommenden Jahr weiter.
Ausführliche Informationen zum Wechsel in die PKV

10. Im Alter Beiträge sparen:

10 Prozent der Beiträge aller privat Krankenversicherten bis 60 Jahre werden der Altersbeitragssicherung zugeführt – so ist gewährleistet, dass Ihre Beiträge auch später relativ stabil bleiben. Wenn Sie im Ruhestand sparen wollen, können Sie ab 65 in einen preiswerten Standardtarif wechseln, der mindestens die Leistungen einer gesetzlichen Kasse bietet – oder Sie verzichten auf einzelne Leistungen wie etwa die Chefarztbehandlung oder das Klinik-Einzelzimmer und halten Ihren nach oben Beitrag auf diese Weise günstig.
Tarife fürs höhere Alter.

11. Als GKV Versicherter von den Leistungen der PKV profitieren:

Wenn Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben wollen oder müssen, können Sie Ihre Leistungsansprüche durch eine Zusatzversicherung auf privates Niveau liften. Beispielsweise lassen sich Eigenbeteiligungen, die Sie als gesetzlich Versicherter für Medikamenten- und Behandlungskosten übernehmen müssen, vollständig abfedern. Außerdem können Sie das Ein- oder Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung im Krankenhaus absichern, Zahnarzt- und Zahnersatzleistungen aufstocken oder auch die von der gesetzlichen nicht bezahlte Heilpraktikerbehandlung einschließen.
Übersicht der Krankenzusatzversicherungen.

12. Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung:

Die Rückkehr in die gesetzliche ist möglich, wenn Ihr Einkommen wieder dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt. Konkret müssen Sie als Rückkehrwilliger nachweisen, dass Ihr Einkommen mindestens ein Jahr lang weniger als 4.800 Euro monatlich betragen hat. Arbeitslosigkeit: wer sich arbeitslos meldet, wird vom Arbeitsamt grundsätzlich gesetzlich versichert.
Wichtige Informationen zur Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung.

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